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INDUSTRIELLE AUTOMATION 5/2022

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 5/2022

SENSORIK UND MESSTECHNIK

SENSORIK UND MESSTECHNIK KI-BASIERTE SOFTWARE ERKENNT DEFEKTE FRÜHZEITIG Benutzer können ihre eigenen Systeme zur Erkennung von Geräte- und Qualitätsanomalien in Fertigungsanlagen einrichten mit dem Equipment/Quality Predictive Detection Tool für Smartdac+ von Yokogawa. Mit der KI-basierten Software für die papierlosen Recorder und Datenlogger der Smartdac-Serien GX, GP und GM lässt sich die Produktionseffizienz steigern, da Gerätedefekte und Qualitätsminderungen früh erkannt werden. Die Recorder und Datenlogger werden an Fertigungs- und Entwicklungsstandorten verschiedener Branchen eingesetzt, um Daten zu Spannung, Strom, Temperatur, Durchfluss, Druck und anderen Variablen zu erfassen, anzuzeigen und aufzuzeigen. Im Vorfeld können auch Simulationen ausgeführt werden, die veranschaulichen, wie die KI die Daten bewertet. Durch Einspielen des mit der Software erstellten Detektionsmodells in das Smartdac+ System lässt sich ein System zur vorausschauenden Erkennung von Qualitätsverlusten einrichten. www.yokogawa.com/de TROCKNUNGSPROZESSE LÜCKENLOS ÜBERWACHEN Für den Einsatz in Trocknungskammern und weiteren anspruchsvollen Industrieanwendungen hat E+E Elektronik den Feuchte- und Temperaturfühler HTP501 entwickelt. Er besteht aus Edelstahl und misst die relative Feuchte und Temperatur in einem Arbeitsbereich von -40 bis +120°C. Die Messwerte stehen auf der RS485- Schnittstelle mit Modbus RTU-Protokoll zur Verfügung. Der IP66- Edelstahlfühler verfügt über ein Hochtemperaturkabel mit angespritztem M12-Stecker und Filterkappen. Die Elektronik im Innern ist vor Kondensation und Korrosion sicher. Ein spezielles Coating schützt das Feuchtesensorelement und dessen Lötstellen auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Zusätzlich zu Feuchte- und Temperaturwerten berechnet der Messfühler weitere feuchtebezogene Größen wie Taupunkttemperatur, absolute Feuchte oder Mischungsverhältnis. Der HTP501 ist mit dem Sigma 05 Sensor-Hub von E+E Elektronik kompatibel. Durch die Erweiterung entsteht eine eigenständige Sensoreinheit mit Display und Analogausgängen. www.epluse.com FÜLLSTANDSSENSOR MISST SOGAR PROZESSWASSER Kontinuierliche Füllstandsmessung für noch mehr Medien: Das bietet der potentiometrische Füllstandsmesser Combilevel PLP70 von Baumer. Er passt sich an ungewöhnlich viele Medien automatisch an. Besonders interessant ist die niedrige Mindestleitfähigkeit, die zu messende Medien mitbringen müssen. Das Vorgängermodell LSP konnte Medien mit einer Leitfähigkeit ab 50 Mikrosiemens/cm messen. Der PLP70 detektiert selbst Füllstände von Prozessmedien ab 10 Mikrosiemens/cm. Damit kann er auch in Prozesswasser zum Einsatz kommen oder in Prozessen mit anderen schwer messbaren, pastösen, anhaftenden oder schäumenden Medien mit niedriger Leitfähigkeit. Der Füllstandssensor ist mit IO-Link-Schnittstelle ausgestattet und ermöglicht so einen flexiblen Einsatz für eine Prozessüberwachung und -regelung. Mit seiner kurzen Ansprechzeit von weniger als 100 Millisekunden eignet er sich auch für hochdynamische Prozesse mit schnellen Füllstandswechseln in Abfüllanlagen. www.baumer.com DIGITALE SCHNITTSTELLE FÜR MESSGASKÜHLER Bühler Technologies stellt jetzt bei allen Messgaskühlern mit Halbleiterkühlelementen das Modbus-RTU-Kommunikationsprotokoll als Option zur Verfügung. Diese digitale Schnittstelle übermittelt einer übergeordneten Instanz, wie etwa dem Leitsystem, erweiterte Informationen rund um den Messgaskühler. So ausgestattete Anlagen unterstützen den Betreiber dabei, Gefahrenpotenziale früher zu erkennen. Zudem erzeugt Modbus RTU eine optimierte Datenbasis, die eine kontinuierliche Kontrolle der Gasbeschaffenheit, eine effiziente Wartung der Messgeräte und präventive Maßnahmen ermöglicht. Auch der Fernzugriff auf den Messgaskühler und damit Steuerung und Überwachung des aktuellen Zustands ist möglich. www.buehler-technologies.com 26 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2022/05 www.industrielle-automation.net

SENSORIK UND MESSTECHNIK EXPERTE FÜR TRANSPARENTE OBJEKTE Für die Detektion von transparenten Objekten bietet IPF Electronic nun den optischen Sensor ON450522 an. Dieser funktioniert wie eine Reflex-Lichtschranke, benötigt aber keinen Reflektor. Stattdessen kann das punktförmige Rotlicht des Sendesignals auf eine reflektierende Referenzfläche eingestellt werden. Am besten eignet sich hierzu eine metallisch glänzende Fläche, z. B. ein Maschinenteil. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich per Teach-In einstellen, wobei insgesamt drei Empfindlichkeitslevel z. B. zur Erfassung von klaren Folien, PET-Flaschen, Klarglasflaschen oder weniger transparente Materialien und opaken Objekten zur Verfügung stehen. Darüber bietet der Sensor aufgrund der IO-Link-Schnittstelle weitere Optionen für eine flexible Parametrierung. So ist es z. B. auch möglich, ein Förderband als Referenzfläche zu nutzen und dieses durch entsprechende Parametereinstellungen auszublenden, um auf dem Band transportierte transparente Objekte zu detektieren. www.ipf.de NEUER DREHGEBER Das neu entwickelte Drehgeber-Modell ABN von TWK besitzt eine Auflösung von 22 Bit und eine Genauigkeit von besser als ± 10 arcsec. Das sind weniger als ± 0,003 °. Präzise Messungen von Positionen und Geschwindigkeiten bis 10.000 U/min sind damit möglich. Erreicht werden diese Werte durch die Abtastung einer hochpräzisen optischen Codescheibe. Ausgestattet mit der Schnittstelle CANopen oder CANopen Safety kann der als funktional sicher konstruierte Drehgeber auch für sicherheitsrelevante Applikationen eingesetzt werden. Die Anforderungen für den SIL2-Level nach IEC 61508 werden erfüllt. Interne Überwachungsfunktionen stellen sicher, dass im Fehlerfall ein sicherer Zustand eingenommen wird und eine Fehlermeldung an die Steuerung erfolgt. Der Messbereich des Singleturn- Drehgebers ABN beträgt eine Umdrehung. www.twk.de ELEKTRISIERENDE KOMPETENZ – MESS-, LADE- UND NETZTECHNIK conrad.de/voltcraft