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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2022

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2022

HOCHWERTIGE UND

HOCHWERTIGE UND EFFIZIENTE KABELFÜHRUNGEN MAXIMALER SCHUTZ – MINIMALER AUFWAND Sema Maschinenbau baut komplexe anwenderspezifische Maschinen zur Metallbearbeitung, in denen große Mengen Kabel und Leitungen verlegt werden müssen. Um die Wirtschaftlichkeit und Produktivität in der Kabelführung zu steigern, suchte das Unternehmen nach einer effektiven und praktikablen Lösung und entschied sich schließlich für das System von Pflitsch. 40 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2022/04 www.industrielle-automation.net

KOMPONENTEN UND SOFTWARE Wir haben komplett auf das System von Pflitsch umgestellt, weil uns der ganzheitliche Ansatz und die Qualität überzeugt haben. Markus Schögl, Leiter Elektromontage bei der Sema Maschinenbau GmbH Die Sema Technologie Gruppe aus Traunkirchen in Österreich entwickelt und fertigt seit mehr als 30 Jahren Werkzeugmaschinen für anspruchsvolle Aufgaben. Das Angebot spannt sich dabei von Serien- und Sondermaschinen zur Metallbearbeitung über Entgrat- und Reinigungsanlagen bis hin zu automatisierten Produktionslinien. Die über 200 Mitarbeitenden erzielen einen Jahresumsatz zwischen 35 und 40 Mio. Euro. „Es spielt keine Rolle, ob unsere Kunden Aluminium, Stahl, Schmiedeguss oder Pressteile bearbeiten müssen. Wir haben dafür immer die passenden Maschinen“, sagt Dipl.-Ing. Johannes Weiermair, technischer Leiter und Prokurist bei Sema. „Auf unseren Anlagen werden von unseren Kunden Bauteile in Millionen Stückzahlen pro Jahr gefertigt.“ Die Hälfte der Sema-Kunden sind im Bereich der Automobil- Hersteller und ihrer Zulieferer zu finden – in Japan, China, USA, Südamerika und natürlich in allen europäischen Ländern. Aber auch Werkzeugmaschinen für die Industrie und die Energiewirtschaft gehören zum Portfolio. Seit Jahren gehe in diesen Branchen der Trend zu immer komplexeren Werkstücken und hoher Anlagenflexibilität, weiß Weiermair. HÄUFIG LANGE VERKABELUNGSSTRECKEN „Bei unseren komplexen Anlagen ist keine wie die andere“, erklärt Weiermair. Denn Sema baue die Maschinen exakt so, wie der Anwender sie brauche, inklusive der peripheren Hilfsanlagen und Schutzeinrichtungen. Bis zu hundert Antriebe und jede Menge zentrale wie dezentrale Steuerungsmodule pro Anlage seien keine Seltenheit. „So müssen wir oft tausende Meter Kabel und Leitungen sicher durch die Maschine verlegen, darunter neben Glasfaser- und Kupferkabeln auch Medienleitungen.“ Bis vor wenigen Monaten wurden diese Kabelkanäle von einem anderen Lieferanten bezogen und von Hand konfektioniert. „Aus heutiger Sicht sehr arbeitsintensiv“, sagt Markus Schögl, Leiter Elektromontage bei Sema. Das Trennschneiden, Sägen und Schleifen war mit Lärm und Metallstaub verbunden und barg immer auch ein hohes Verletzungsrisiko für die Mitarbeitenden. „Außerdem haben sich unsere Monteure für die Bearbeitung der Kanäle immer wieder in die Werkstatt begeben müssen, um die Montagebereiche rund um die im Bau befindlichen Maschinen durch Trennschneiden oder Ausschneiden nicht zu verschmutzen und die dort arbeitenden Kollegen nicht zu belasten.“ VERLETZUNGSGEFAHR GEBANNT Für die sichere Kabelführung verbaut Sema inzwischen verschiedene Pflitsch PIK-Kabelkanäle aus Metall. „In kleinen Kanälen führen wir zum Beispiel Einzelleitungen zu Sensoren und Aktoren, die breiteren Systeme sind für große Kabelvolumina da“, erläutert Markus Schögl. „Wir haben komplett auf das System von Pflitsch umgestellt, weil uns der ganzheitliche Ansatz und die Qualität überzeugt haben.“ www.industrielle-automation.net INDUSTRIELLE AUTOMATION 2022/04 41

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