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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2022

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2022

INDUSTRIELLE AUTOMATION 01 Eine geschützte IoT-Infrastruktur am Beispiel einer intelligenten Fabrik: Die Verbindungen nach außen müssen sorgfältig abgesichert werden. Dabei bildet spezielle Sicherheits-Hardware eine Root of Trust, auf die Software und Services aufbauen. 02 Umfassender Cyber-Schutz basiert stets auf einer Hardware-Komponente: Bei IoT Secure Connect von Swissbit greifen Hard-, Software und Services nahtlos ineinander. 01 02 standhält. Steckbare Komponenten wie SD- und microSD-Karten oder USB-Sticks in Industriequalität ermöglichen es Herstellern von Gateways oder Controllern, aktuelle Sicherheitsanforderungen für ihre Produkte einfach umzusetzen. Darüber hinaus muss Security-Hardware natürlich auch mit bestehenden Netzwerk-Infrastrukturen und Kommunikations-Servern harmonieren. SOFTWARE ALS BINDEGLIED Die Sicherheits-Software wird im Fall von „IoT Secure Connect“ als SDK (Software Development Kit) bereitgestellt. Sie dient als Brücke zwischen Sicherheits-Hardware und Applikationsebene und gewährleistet eine sichere Verbindung zu IoT-Systemen. Die Security-Programme sind zudem Anknüpfungspunkt für die asymmetrisch verschlüsselte Übertragung und das Public- Private-Key-Management zwischen der Hardware-Komponente im Steuergerät und dem externen Device. Dort sorgen Apps oder Programme dafür, dass das externe Device ebenfalls sicher erkannt wird und Attacken ausgeschlossen bleiben. SERVICES Eine der Hauptaufgaben im Servicekonzept von „IoT Secure Connect“ ist die einmalige „In-Field“-Aktivierung der sicheren Verbindung zwischen externen Geräten und Steuereinheiten in einer „Smart Factory“. Danach kann die Verbindung zwischen den IoT-Geräten direkt erfolgen, also ohne den Umweg über eine Cloud, oder über den nun abgesicherten Kanal eines bestehenden Cloud Service Providers. Der Betreiber einer intelligenten Fabrik kann somit einen absolut sicheren Kanal zur Steuerung wie auch für die Wartung oder das Monitoring der Anlagen aufbauen. Optional können weitere Services hinzugefügt werden. dringend auf Schwachstellen untersuchen und diese beseitigen. Wer heute Produkte und Systeme für das IoT anbietet, muss ein Sicherheitskonzept gleich mitliefern – neu erfinden muss man das Rad der Sicherheit allerdings nicht. Besser man verlässt sich auf erfahrene Partner wie Swissbit. Das Unternehmen hat mit „IoT Secure Connect“ eine funktionale Nachrüstlösung konzipiert, die durch die Kombination aus Hardware, Software und Services Bedrohungen durch Cyberkriminelle effizient minimiert und das volle Potential des IoT sicher nutzbar macht. Bilder: Swissbit Quellenhinweis: 1) Redaktionsnetzwerk Deutschland 2) Wikipedia www.swissbit.com UNTERNEHMEN Swissbit AG Industriestraße 4 9552 Bronschhofen/Schweiz E-Mail: sales@swissbit.com AUTOR Matthias Poppel, CSMO Swissbit ZUSATZINHALTE IM NETZ FAZIT Mit dem Internet of Things entstehen Verbindungen von Maschinen und Sensoren über ein Netz, das nicht für eine manipulationsfreie Überwachung und Steuerung ausgelegt ist. Betreiber von IoT-Infrastrukturen sollten daher ihre Übertragungswege Lösungen für die Industrie http://bit.ly/Swissbit_Industrie 30 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2022/04 www.industrielle-automation.net

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION ZUVERLÄSSIG AUF TSN-EBENE IN GEMEINSAM GENUTZTEN NETZWERKEN Die Avnu Alliance, die CC-Link Partner Association, ODVA, OPC Foundation und Profibus & Profinet International geben ihre Zusammenarbeit bekannt. Sie werden eine einheitliche gemeinsame Konformitätsbewertung für die Norm IEEE/IEC 60802 Time Sensitive Networking (TSN) Profil für industrielle Automatisierung entwickeln. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der abgestimmte und sich im Besitz der Gruppe befindende Testplan für den Markt der industriellen Automatisierung. Alle teilnehmenden Organisationen werden diesen als Basistest nutzen und dem breiteren Ökosystem der industriellen Automatisierung zur Verfügung stellen. Diese Zusammenarbeit soll dokumentieren, dass 60802-konforme Geräte verschiedener Hersteller, die unterschiedliche Automatisierungsprotokolle unterstützen, zuverlässig auf TSN-Ebene in gemeinsam genutzten Netzwerken koexistieren. Das schließt auch Geräte ein, die TSN für Nicht-Automatisierungsanwendungen verwenden. www.odva.org IO-LINK - IM HANDUMDREHEN UM RFID ERWEITERBAR Turck hat drei neue RFID-HF-Schreib-Lese- Geräte mit IO-Link in M18- und M30-Gewinderohr- sowie in Q40-Quaderbauform auf den Markt gebracht. Mit ihnen lassen sich bestehende IO-Link-Anwendungen direkt um RFID erweitern. Mit der schnellen COM3-Schnittstelle und 32 Byte Prozessdatenbreite tragen die HF-Reader dazu bei, die Performance von IO-Link-RFID-Systemen zu steigern. Ferner bieten die Geräte die Optionen, passwortgeschützt auf Datenträger zuzugreifen und die RSSI-Signalstärke zur stetigen Funktionsreserve- und Qualitätskontrolle zu erfassen. Die Schreib-Lese-Geräte können im IO-Link-Modus oder ohne IO-Link-Master im Standard-I/O-Modus (SIO) betrieben werden. Im SIO-Modus bieten sie eine Passwortschutz-Funktion zur Zugangskontrolle. Diese ist bei dezentralen oder autarken Anwendungen hilfreich, da weder ein Master oder RFID-Interface noch eine Steuerung benötigt werden. Die Parametrierung der Geräte, TN-M18-IOL2, TN-M30-IOL2 und TN-Q40-IOL2, unterstützen Turcks IO-Link-Master. www.turck.com APP ERHÖHT VERFÜGBARKEIT VON ANTRIEBEN Der Predictive Service Analyzer von Siemens gibt Aufschluss über Anomalien im Antriebssystem. Sie zeigt frühzeitig Defekte im Antriebssystem an, bevor diese die Produktion beeinflussen. So können Produktionsausfälle vermieden werden und Wartungszeiten rechtzeitig eingeplant werden, was die Verfügbarkeit von Anlagen erhöht. Die KI-basierte Edge App erkennt bereits erste Anzeichen von Anomalien, die z. B. auf mechanische Schäden im Motor hindeuten, wie Lagerschäden, Unwucht und Ausrichtungsfehler oder kritische Betriebsbedingungen des Umrichters. Sie bewertet dazu den Schweregrad des Defekts und die zu erwartende Restlaufzeit. Der Analyzer eignet sich besonders für Anwendungen mit konstanten Bewegungen, z. B. Pumpen, Lüfter, Kompressoren oder Motoren, die keine Drehzahlregelung benötigen. Im Gegensatz zur MindSphere App Predicitve Service Assistant beruht hier die Analyse auf der Auswertung von sehr hohen Datenmengen in nahezu Echtzeit. www.siemens.com www.industrielle-automation.net INDUSTRIELLE AUTOMATION 2022/04 31

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