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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2021

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2021

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION 03 Eine Verdrahtung mit ASi Profilkabeln ist im Vergleich zu einer feldbus typischen Rundkabelinstallation bis zu 70 % günstiger teil. Und neben einem Webserver ist auch OPC UA als Diagnosekanal standardmäßig mit an Bord – für die direkte Kommunikation von Sensordaten, Messwerten oder Regelgrößen bis in die Cloud. IO-Link Geräte dort einbinden, wo man sie braucht Abgesehen davon – was macht die IO-Link Integration bei Bihl+Wiedemann so besonders? Zum einen die einzigartige Nutzererfahrung. IO-Link Geräte können da eingebunden werden, wo man sie braucht. An die ASi-5 Module mit integriertem IO-Link Master von Bihl+Wiedemann können IO-Link Devices aller Hersteller angeschlossen werden, so sie die Spezifikationen der Norm IEC 61131-9 erfüllen. Die Software-Suites von Bihl+Wiedemann machen die Einbindung dabei besonders einfach – u. a. durch das schnelle Aufrufen Reduzierter Verdrahtungsaufwand, freie Wahl der Topologie und wirtschaftliche Integration von Safety sind Vorteile von ASi der IO Device Description (IODD) der IO-Link Geräte, durch die grafische Unterstützung bei der Sensor-Parametrierung oder durch die Live-Ansicht der vorhandenen Geräte: mit ihr lassen sich ASi Module und IO-Link Devices ganz einfach adressieren sowie Ein- und Ausgänge live parametrieren und überwachen. Die komfortable Integration ist der eine Aspekt, die Kostenseite der andere. Und auch hier punktet die beschriebene IO-Link-Lösung. So können pro Ethernetknoten wesentlich mehr IO-Link Master eingebunden werden – bei deutlich mehr IO-Link Devices sinken somit pro Gerät die Kosten der Integration. Zudem entfallen Switches und vorkonfektionierte Kabel. Und durch den im Gateway integrierten OPC UA Server entstehen auch für die Cloud-Anbindung keine zusätzlichen Kosten. Der Anwender investiert nur in die IO-Link Ports, die er auch wirklich benötigt – bis hin zu „Losgröße 1“. Perfekte Infrastruktur: positive Effekte durch ASi Profilkabel Auch beim Verkabelungsaufwand herrscht höchste Kosteneffizienz dank ASi Profilkabel und integrationsfreundlicher Durchdrin- gungstechnik. Beispielhafte Kostenvergleiche zeigen, dass eine Verdrahtung mit ASi Profilkabeln im Vergleich zu einer feldbustypischen Rundkabelinstallation bis zu etwa 70 % günstiger sein und dabei typischerweise auch noch deutlich mehr Energie zur Verfügung stellen kann. Eine überlegene Technologie mit deutlichen Kostenvorteilen – das ist natürlich „Wasser auf die Mühlen“ einer per ASi-5 und IO-Link smart vernetzten Automatisierungstechnik. Die Spareffekte, die sich durch die ASi Profilkabel ergeben, haben verschiedene Ursachen. Teilnehmer können nahezu ohne Montageaufwand verpolungssicher überall dort an die ungeschirmte, zweiadrige Leitung angeschlossen werden, wo sie benötigt werden. Der Anschluss erfolgt per Durchdringungstechnik – ohne unterschiedlich vorkonfektionierte Verbindungskabel, ohne Stecker, ohne T-Stücke. Dabei wird jede der beiden Leitungsadern mindestens doppelt und damit zugleich maximal sicher kontaktiert. Die Topologie – Baum, Ring, Stern oder Linie – kann jederzeit frei gewählt und angepasst werden. Und für Applikationen, in denen leistungsstarke IO-Link Devices oder energieintensive Antriebslösungen versorgt oder die Steuersignale von der Hilfsenergie getrennt werden sollen, stehen spezielle Profilkabel für die Energieversorgung mit 24 oder 48 V zur Verfügung, die die gleichen Montage- und Kostenvorteile bieten. ASi-5 als Datenkanal für die Integration von IO- Link lässt sich so spielend leicht und nahezu unerreichbar preiswert im Feld verlegen – und bietet somit die perfekte Infrastruktur für digitalisierte Maschinen. Bilder: Hintergrund sdecoret – stock.adobe.com, sonstige Bihl+Wiedemann www.bihl-wiedemann.de Bihl+Wiedemann – Lösungsanbieter für die smarte Vernetzung Ob ASi-5, IO-Link oder ASi Profilkabel, ob Know-how, Entwicklungskompetenz oder Referenzen – Bihl+Wiedemann bietet Maschinen- und Anlagenbauern alles für den erfolgreichen Start in die digitale Zukunft. Ohne technologische Funktions- oder Schnittstellenrisiken – dafür aber mit dem Versprechen, auch bei individuellen Anforderungen ein verlässlicher Innovationspartner für die Kunden zu sein. 26 INDUSTRIELLE AUTOMATION 04/2021 www.industrielle-automation.net

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION Aus der Ferne schalten und überwachen Das Datenterminal MC92 von MC Technologies wird zum Schalten und Überwachen von Anlagen aus der Distanz eingesetzt. Mit seinem Metallgehäuse sowie der Hutschienen- Montage ist das Gerät ideal für industrielle Anwendungen geeignet. Zum Anbinden von Sensoren und Aktoren stellt es mehrere I/Os bereit. So lässt sich z. B. der Status einer Pumpe erfassen und übermitteln oder diese aus der Ferne schalten – sogar per SMS. Das Terminal kann auch den Betriebsstatus von Anlagen überwachen, eine Notabschaltung initiieren und Alarme per SMS, E-Mail und IoT-Message absetzen. Das Terminal ist in Varianten mit RS232- oder RS485-Schnittstelle sowie mit GPIO, USB und GPS verfügbar. Erweiterungen über interne Board-to- Board-Verbindungen sind möglich. Das Datenterminal MC92 ist für Anwendungen über LTE mit Fallback auf UMTS, EDGE und GSM einsetzbar und unterstützt AT-Kommandos, z. B. für das Versenden von Kurznachrichten per SMS, HTTP(S), MQTT oder SMTP. In Kürze soll das Gerät auch für LTE 450 erhältlich sein. www.mc-technologies.net Offen für die manipulationssichere Datenkommunikation Bisher konnten Anwender der SecurityBridge von Pilz ausschließlich die Kleinsteuerungen PNOZmulti und das Automatisierungssystem PSS 4000 auf Applikationsebene „secure“ absichern. Ab sofort ist es über die Firewall auch möglich, Steuerungen anderer Anbieter zu überwachen. Über das integrierte Authentifizierungsund Berechtigungsmanagement schützt die SecurityBridge vor möglicher Manipulation und trägt dazu bei, die Verfügbarkeit von Anlagen zu erhöhen. SecurityBridge meldet unerlaubte Veränderungen am Steuerungsprojekt, sodass Automatisierungsnetzwerke vor Angriffen und unbefugtem Zugriff sicher sind. Im Verbund mit dem VPN-Server und einer rollenbasierten Nutzungsbefugnis können nur Berechtigte auf die Teilnehmer zugreifen. Eine Erweiterung ist die Funktion „Paketmitschnitt“, über die sich die Kommunikation zwischen Teilnehmern aus dem geschützten Steuerungsnetzwerk und dem ungeschützten Netzwerk aufzeichnen lässt. Die Option, definierte Beziehungen einzuschränken, spart Zeit bei der Analyse und Diagnose. www.pilz.com Ethernet-Switches fürs Feld Ethernet-Switches, die mit ihrer hohen Schutzart auch in rauer Umgebung eingesetzt werden können, sind die unmanaged 6-Port-Ethernet-Switches von IFM Electronic. Sie sind für TCP/ IP-basierende IIoT-Applikationen geeignet. Sie unterstützen die Übertragungsstandards 10Base-T und 100Base- TX. Die Ports sind mit M12-Steckverbindern ausgestattet, die robuster als RJ45-Steckverbindern sind. Die Spannungsversorgung basiert ebenfalls auf M12-Verbindern – hier ist auch eine Version mit Daisy-Chain erhältlich. Die Switches gibt es in den Schutzarten IP67 oder IP69K. Die Geräte mit der höheren Schutzart sind mit Edelstahlbuchsen ausgestattet und eignen sich auch für den Lebensmittelbereich. Der Betriebstemperaturbereich von - 25 bis + 70 °C, die Spannungsversorgung von DC 8 bis 32 V sowie die hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit erleichtern den Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen. Durch die E20-Zulassung können sie sogar im Außenbereich von Fahrzeugen eingesetzt werden. www.ifm.com Schnelles RFID-I/O-Modul für EtherCAT Turck erweitert mit der TBEC-Familie sein Angebot an robusten und kompakten RFID-Lösungen um schnelle Interfaces für EtherCAT-Netzwerke. Das TBEC-Modul im vollvergossenen Kunststoffgehäuse ist in Schutzart IP67/IP69K ausgeführt und im erweiterten Temperaturbereich von - 40 bis + 70 °C einsetzbar. Es erlaubt den parallelen Betrieb von HF- und UHF-Schreib-Lese- Köpfen. Das erleichtert Applikationen mit unterschiedlichen Bandbreiten und reduziert die Lagerhaltungsvielfalt. Das TBEC unterstützt den HF-Continuous-Busmodus. Mit diesem kann der Anwender an jedem der vier RFID-Kanäle bis zu 32 busfähige HF-Schreib-Lese-Köpfe anschließen. In Applikationen mit vielen Schreib- oder Lese-Positionen verringert das den Verdrahtungsaufwand, die Kosten und die Inbetriebnahmezeiten. An den acht universellen DXP-I/Os lassen sich Sensoren, Lampen oder andere Aktuatoren integrieren. www.turck.com Lizenzierung von SaaS-Anwendungen in der Cloud Wibu-Systems veröffentlicht die neue, um Kundenwünsche erweiterte Version 2.2 von CodeMeter Cloud Lite, der schlanken Version von CodeMeter Cloud. CodeMeter Cloud Lite bietet die gewohnten Lizenzierungsmöglichkeiten der CodeMeter-Technologie für den Einsatz in der Cloud, ist jedoch schlanker und ressourcenorientiert für mobile und SaaS-Anwendungen. CodeMeter Cloud Lite erlaubt die Lizenzierung von Software in einer sicheren Cloud-Umgebung ohne die zusätzlichen Schutzfunktionen der CodeMeter Protection Suite. Dabei arbeitet es mit einem bestehenden Single-Sign-On (SSO)-System zusammen, um echte, anwenderorientierte Lizenzen umzusetzen. Da ein SSO-System bei SaaS-Anwendungen bereits vorhanden ist, führt das zu einer schnelleren und schlankeren Lizenzierung: Solange die Anwender an ihrem SSO-Server angemeldet sind, prüft CodeMeter Cloud Lite über seine Schnittstellen, einschließlich OAuth2 oder SAML, ob die betreffende Lizenz tatsächlich zu dem aktiven Benutzerkonto auf diesem Server gehört. www.wibu.com www.industrielle-automation.net INDUSTRIELLE AUTOMATION 04/2021 27

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