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INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2021

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2021

IM FOKUS Infratec

IM FOKUS Infratec fördert soziale Projekte Während der Corona-Pandemie gehörte Infratec zu den Unternehmen, deren Produkte weltweit nachgefragt wurden. Als Lieferant von Komponenten, die Medizingerätehersteller dringend benötigten, konnte das Dresdner Unternehmen nahezu ohne coronabedingte Einschränkungen durcharbeiten. Somit blickt die Firma Infratec auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Auch in diesem Jahr möchte Infratec soziale Projekte in Dresden unterstützen und fördern. Das Unternehmen hofft, damit einen gemeinnützigen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft zu leisten und einen Teil „ihres Glückes“ mit anderen teilen zu können. www.infratec.de Zeiss gewinnt Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis Die Jury des Fraunhofer IPA prämierte die One-Scan-Technologie von Zeiss. Die neue Lösung für die lichtmikroskopische Analyse der Technischen Sauberkeit gewann den ersten Preis und ist laut Werner Renz, Global Product Manager der Carl Zeiss Industrial Microscopy Solutions, ein echter „Workflow-Turbo“. Ohne eine reine Fertigungsumgebung wäre die Herstellung von Mikrochips, Implantaten oder auch Mikround Nanoprodukten undenkbar. Die Reinheitstechnische Produktion ist heute deshalb eine Schlüsseltechnologie. www.zeiss.de Mehr Förderung für angehende Hidden Champions Die Bildverarbeitungsbranche ist quicklebendig, agil und vor allem sehr innovationsfreudig. Allerdings auch eher bescheiden und unauffällig. Wie ihre Applikationen: Ein Leuchten oder ein Blitzen sind meist der einzige Hinweis darauf, dass dort Produkte eines Hidden Champions am Werk sind. Nicht vergleichbar mit dem Wumms einer 1000 t-Presse im Maschinenbau. Der ist eben viel eindrucksvoller. Dabei verhelfen die Hidden Champions der Bildverarbeitung dem Maschinenbau häufig erst so richtig zum Erfolg! Und Bildverarbeitungstechnologie bildet weltweit einen wichtigen Zuliefermarkt für universell einsetzbare Produkte. Ohne sie würden viele Maschinen gar nicht mehr funktionieren. Also sich auf diesem Erfolg ausruhen? Nein, das ist nicht die Masche der fast durchgehend kleinen und kleinen mittelständischen Unternehmen der Bildverarbeitung. Auf dem wissensintensiven und entwicklungsgetriebenen Tätigkeitsgebiet arbeiten vor allem hochqualifizierte Fachleute, leidenschaftliche Ingenieure und begeisterte Enthusiasten, deren Innovationsfreude beachtlich ist. Stillstand ist nicht ihre Sache. Ein Selbstläufer, könnte man meinen, wenn man die seit Jahrzehnten generierten Umsatzwachstumsraten betrachtet. Doch die Hidden Champions könnten noch mehr geniale Ideen generieren. Denn ihre Leistungen erbringen sie meist mit viel Idealismus und Aufopferung. Denn all dies wird zum allergrößten Teil privat finanziert. Bei meist kleiner Unternehmensgröße ist das zur Verfügung stehende Finanzvolumen dementsprechend gering. Dabei wäre eine kleingliedrige Förderung hier mehr als sinnvoll. Ganz in diesem Sinne forderte im Februar auch der stellvertretende VDMA-Hauptgeschäftsführer Hartmut Rauen „mehr Investitionen in themenoffene und breitenwirksame Förderinstrumente“. Und weiter „Wir müssen die besten Köpfe aus Industrie und Wissenschaft auch über geförderte Einzelprojekte hinaus zusammenbringen und Synergien für unser Wertschöpfungsnetzwerk heben. Ansonsten profitieren von der Förderung immer nur zu wenige“. Genau richtig: Die Bildverarbeitung mit ihren vielen Synergiemöglichkeiten als wichtigen Punkt im Wertschöpfungsnetzwerk des Maschinenbaus und der Automatisierung verstehen. Und weniger große Leuchtturmförderung betreiben, sondern mehr in der Breite. Übrigens will eine Mehrheit der BV -Unternehmen laut VDMA-Umfragen ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung in diesem Jahr auf ähnlichem oder höherem Niveau wie 2020 laufen lassen. Gute Zeichen also, ob ohne oder hoffentlich mit künftig mehr Förderung. Ihr Ingmar Jahr Dipl.-Ing. Ingmar Jahr, Manager Schulung & Support, & Co. KG bei der evotron GmbH & Co. KG in Suhl 38 INDUSTRIELLE AUTOMATION 03/2021 www.industrielle-automation.net

Visuelle Intelligenz Corona-Impfstoffe sind eine empfindliche Ware. Wenn sie an die Impfzentren weltweit verschickt werden, müssen sie gut und sicher abgefüllt und verpackt sein. Erforderlich ist dafür Spezialglas, das besonders rein ist und nicht mit der Flüssigkeit reagiert. Die Anforderungen an Hersteller dieser Glasfläschchen sind daher enorm. Für die aufwändigen Prüfprozesse kommen Hochleistungskameras zum Einsatz, die zum einen rotationssymmetrische Objekte detektieren können und zum anderen jeden noch so kleinen Kratzer oder Sprung entdecken. Auf den folgenden Seiten berichten wir über Systemlösungen, die solch anspruchsvolle Aufgaben meistern und uns deshalb zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen. Denn der Bedarf an Impfstoff-Fläschchen wird in den nächsten Jahren um ein Vielfaches ansteigen und damit die Nachfrage nach hochleistungsfähigen Prüfsystemen. Ihre Nicole Steinicke Basler – starke Jahresbilanz und positiver Ausblick Die Basler AG hat Ende März 2021 den Jahresabschluss für das zurückliegende Geschäftsjahr vorgelegt. In einem pandemiebedingt rückläufigen Marktumfeld konnte der Konzernumsatz in 2020 auf 170,5 Mio. Euro (Vorjahr: 162,0 Mio. Euro) gesteigert werden. Der gute Auftragsbestand stimmen das Management trotz anhaltender Unsicherheiten weiterhin optimistisch. Dazu tragen auch Wachstumssignale in den Bereichen Logistik, Halbleiter und Elektronik sowie aus China bei. Der Basler Konzern plant im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz zwischen 190 Mio. und 210 Mio. Euro zu erreichen. Weiterhin wird mit einer impfbedingten Besserung des Pandemie-Geschehens in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. Darüber hinaus wird angenommen, dass es zu keinen Versorgungsengpässen für Elektronikkomponenten kommt. Diese Prognose steht im Einklang mit dem mittelfristigen Ziel, bis Ende 2023 einen Umsatz von 250 Mio. Euro bei einer EBT-Marge von im Mittel 12 % zu erzielen. www.baslerweb.com Matrox AltiZ Dual-3D Kamera Laser Profilsensor Der neue Matrox AltiZ 3D Profilsensor liefert hochgenaue, abschattungsfreie 3D Messdaten und bietet ein umfassendes Software Environment. Keine Abschattungen Zwei Kameras vermeiden den toten Winkel im Objekt und liefern stabile und dichte 3D Punktwolken ohne Hinterschneidungen. Höchste Präzision Patentierte Algorithmen extrahieren aus beiden Kamerabildern exakte 3D Daten. Punktwolken mehrerer AltiZ Sensoren lassen sich einfach und komfortabel registrieren. Die robuste IP67 Mechanik wird unter engsten Toleranzen gefertigt und ist präzisions-kalibriert. Einfache Software Der interaktive Matrox Design Assistant erlaubt automatisierte Messungen in den 3D Daten – ohne Programmierung. Mit dem GenICam GenDC Protokoll kann Matrox AltiZ auch in 3rd party Software integriert werden. RAUSCHER Telefon 0 8142/4 48 41-0 · Fax 0 8142/4 48 41-90 eMail info @ rauscher.de · www.rauscher.de

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