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Industrielle Automation 6/2018

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Industrielle Automation 6/2018

KOMPONENTEN UND SOFTWARE

KOMPONENTEN UND SOFTWARE Sind in EBs Anlagenmodell die nötigen Attribute an den Sensoren und Aktoren hinterlegt, so ist das eigentliche Programmieren der Automatisierung schnell erledigt Ein Portal für alle Fehlerfreie und schnelle Übertragung vom Engineering zur Automation Ein neues DCS-Portal überzeugt bei gesicherter Datenqualität mit seinem Zeitgewinn. Merkmale aus dem Anlagen-Design werden automatisiert an die Programmierung der Kontrollsysteme übergeben und lassen sich auch im laufenden Projekt noch eintragen. Die kooperative Plattform vereint die Kerndisziplinen Basic Engineering inklu sive FEED (Frontend Engineering Design), Process Design, Instrumentation & Control sowie Electrical Engineering in einem einzigen, gemeinsamen Datenmodell. Dadurch sind Änderungseingaben nur an Durch ein gemeinsames Datenmodell sind Änderungen nur an einer Stelle notwendig Das neue DCS-Portal der Aucotec AG führt zu jedem Automatisierungssystem, das kommunikationsfähig ist, auch parallel zu mehreren. Damit ist das Portal besonders für Generalunternehmer (EPCs) hilfreich oder für Betreiber, die aufgrund ihrer Historie verschiedene Leitsysteme im Einsatz haben. Jedes hat eigene Programmierungs- Tools und verwendet unterschiedliche Software-Bausteine („Typicals“). Zu all diesen Martin Imbusch, Produktmanager bei der Aucotec AG in Hannover Bausteinen kann Aucotecs Software Engineering Base (EB) einen entsprechenden Container in dem Portal bereitstellen. Jeder Container dient dabei zur Übertragung der Design-Informationen, die sich damit gleichzeitig an verschiedene Leitsysteme mit unterschiedlichen Konfigurationen übergeben lassen. Davon profitieren auch Hersteller, die ähnliche Anlagen mehrfach bauen, nur mit anderen Leitsystemen. Automatisieren im Nu Bei den vielen unvermeidlichen Änderungen während Anlagen-Planung und -Betrieb ist die neue Lösung zudem schnell und frei von den üblichen Übertragungsfehlern. Sollte eine Änderung, wann und wo im Prozess auch immer, Auswirkungen auf die Sensoren-/Aktoren-Logik haben, so erfährt es das Leitsystem über das Portal im Nu. Grundlage dafür ist die außergewöhnliche Durchgängigkeit von EB. einer Stelle erforderlich. Sie erscheinen unmittelbar in jeder weiteren Repräsentanz des geänderten Objekts, sodass alle Beteiligten immer auf dem neuesten Stand sind. Abstimmungen zwischen den Anlagendesignern, fehleranfällige Datenübertragungen, Doppelteingaben sowie auf wendige Cross-Checks zwischen den Diszi plinen entfallen durch diese zentrale Datenhaltung. So verkürzt EB auch die Wartezeit der Automatisierer auf alle relevanten Informationen aus den verschiedenen Bereichen. Bilder: Aufmacher Fotolia, sonstige Aucotec www.aucotec.com 68 INDUSTRIELLE AUTOMATION 6/2018

Elektronischer Not-Halt ohne Fehlermaskierung KOMPONENTEN UND SOFTWARE Die Safety Emergency Unit (SEU) von Bernstein ist eine elektronische Lösung, die in eine vorhandene elektronische SRF-Sicherheitskette integriert werden kann. Die Anforderungen der Maschinenrichtlinie, wonach jede Anlage mit einem Not-Halt ausgerüstet sein muss, ist damit erfüllt. Und auch das Problem einer Fehlermaskierung erübrigt sich durch die elektronische Herangehensweise. Zusammen mit dem Smart Safety Sensor SRF bildet die SEU ein Gesamtpaket für die elektronische Überwachung von Schutztüren. Zunächst ist, trotz Reihenschaltung, schnell erkennbar, welcher Not-Halt betätigt wurde. Jedes Gerät dieses Smart Safety Systems stellt Daten im Sinne einer intelligenten Produktion zur Verfügung, die eine vorausschauende Wartung ermöglichen. Bereitgestellt werden diese über das DCD-System, das die Daten per IO-Link aller in Reihe geschalteten Sensoren und Not-Halt-Geräte in die Steuerung übermittelt. So ist eine frühzeitige Fehlererkennung möglich. www.bernstein.eu Smith card Vorlage: Wdwd, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Smith_chart_gen.svg|Messkurve: ESCHA GmbH & Co. KG escha.net Die richtige Roboter-Energieführung online finden In nur wenigen Klicks zur individuellen und sicheren Energiezuführung für Industrieroboter – das macht der Roboterausstattungskonfigurator von Igus möglich. Damit lässt sich online das passende System auf Basis der Triflex R Energiekette schnell finden. Einfach montiert und leicht zu befüllen schützt diese 3D-Energiekette bewegte Leitungen am Roboter in jede Richtung und erhöht so ihre Lebensdauer. Auf www.igus.de/ quickrobot wählt der Nutzer den Roboterhersteller, dann entscheidet er sich für Typ und Modell sowie die Achsen, die er ausstatten möchte. Im Bild erscheinen Visualisierungen von Roboter und Bauteilen des Energieführungssystems. Der nächste Schritt: die Wahl eines Rückzugssystems, das die Energiekette auf Zugspannung hält, so Schlaufenbildung vermeidet und vor Beschädigungen schützt. Danach konfiguriert der Anwender die Triflex R E-Kette sowie die Baugröße. Optional kann er zusätzliche Protektoren und Triflex R Kettenglieder hinzufügen. Der Konfigurator erstellt automatisch eine Liste mit allen Bauteilen des Energieführungssystems, die auch in den Warenkorb übernommen werden kann. Einen weiteren Klick entfernt sind zudem die CAD-Modelle der Komponenten und ein PDF-Bericht der Konfiguration. www.igus.de www.engineering-news.net Mehr als ein neues Steckgesicht Rundsteckverbinder M8x1 4-polig, P-codiert Designed für hochperformante Datenübertragung Zukunftssicherheit für hochverfügbare Netzwerke Halle 10.0 | Stand 414 SPS IPC Drives Nürnberg, 27.-29.Nov.

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