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Industrielle Automation 6/2015

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Industrielle Automation 6/2015

INDUSTRIELLE

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION Bildschirmschreiber mit neuartigem Bedien- und Visualisierungskonzept Bildschirmschreiber finden ihre Anwendung in der papierlosen Aufzeichnung von analogen und digitalen Prozessdaten. Ein besonders komfortables Gerät ist der Logoscreen 600 von Jumo. Er ist mit einem resistiven Touchscreen ausgestattet und zeichnet sich durch einfache Bedienbarkeit aufgrund seines intuitiven, auf Symbolen basierenden Bedien- und Visualisierungskonzepts aus. In den meisten Fällen reichen max. drei Touch-Bewegungen aus, um die gewünschten Prozessdaten anzuzeigen. Das Basismodell ist eine Geräteausführung ohne Messeingang, bei der bis zu 24 analoge und digitale Prozesswerte über Ethernet-Schnittstelle mit Modbus-TCP oder RS485- Schnittstelle mit Modbus-RTU von externen Systemen in Slaveoder Masterbetriebsart empfangen werden. Als Spitzenmodell stehen Modellvarianten mit drei oder sechs universellen Analogeingängen, zwei Analogausgängen, zwölf Digitaleingängen und zwölf einzeln umschaltbaren Digitaleingängen/-ausgängen zur Verfügung. Im Logoscreen 600 können die angeschlossenen Prozesssignale mit den werkseitigen Visualisierungen, wie etwa Kurvendiagramm, Bargraph, Textbild oder als digitales Diagramm dargestellt werden. Zusätzlich kann der Anwender mit dem Setup-Programm bis zu sechs unabhängige Prozessbilder individuell nach seinen Anforderungen erstellen. Darüber hinaus ist die Überwachung des Logoscreen auch mit der neuen Jumo Device App möglich. Sie ist kostenlos im Apple iTunes-Store und auf Google Play erhältlich und wird permanent weiterentwickelt. Abrufbar sind Namen, Prozesswerte und die Einheiten aller zurzeit aktiven Gruppen und Kanäle. Ereignisse oder Alarmierungen werden mit einem Icon, einer Beschreibung sowie Datum und Uhrzeit des Auftretens angezeigt. Mit der Device App geht das Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Industrie 4.0. www.jumo.net Messlabor aus Blöcken gestalten Alldaq hat sein Open-Source-Messlabor Red Pitaya eine visuelle Programmierung entwickelt, die es Interessierten auch ohne Programmiererfahrung ermöglicht, das Gerät zu programmieren. Ist das Gerät wird mit dem Internet verbunden, wird der Browser zu der cloudbasierten Online-Programmierumgebung navigiert. Auf der Weboberfläche können dann per Drag-and-Drop Blöcke platziert werden. Mit Sensorblöcken können zum Beispiel Temperatur, Feuchtigkeit, Wasserstand, Vibration, Druck, Luftqualität oder Bewegung gemessen werden. Mit anderen Blöcken können Aktoren und Anzeigen angesteuert werden, z. B. LEDs, Displays, Motoren oder Relais. Weitere Blöcke dienen dazu, Messergebnisse und Statusmeldungen per E-Mail zu versenden oder via Facebook und Twitter zu teilen. Um eine Bedienoberfläche zu gestalten, können Elemente wie Echtzeit-Graphik, Skalen, Digitalanzeigen, Schieberegler und Knöpfe platziert werden. Neu sind eine Oszilloskop- und Spektrumanalysator-Apps für Profis, auf die man direkt vom Smartphone, Tablet oder PC zugreifen kann. www.alldaq.com Software für ein effizientes Bedienoberflächen-Engineering Mit Twin CAT HMI ebnet Beckhoff jetzt den Weg für die nächste HMI-Generation: Die Lösung integriert das Human Machine Interface direkt in die gewohnte Engineering-Umgebung von Visual Studio. Die Programmierung entfällt und die Konfiguration erfolgt bequem über den grafischen Editor. Unabhängig von Betriebssystem, Browser und Device agiert diese webbasierte Lösung „responsive“ – basierend auf HTML5 und Java Script. Die leistungsfähige Basisarchitektur ermöglicht zahlreiche Anwendungsszenarien: von der lokalen Panel-Lösung bis zu Multi-Client-, Multi-Server- und Multi-Runtime-Konzepten. Individuelle Erweiterungen sind über definierte Schnittstellen realisierbar. Die Logik des HMI kann, je nach Erfahrung und Anwendung, entweder clientseitig in Java Script oder als Server- Extension implementiert werden. Die Server-Extension bietet die Möglichkeit, Erweiterungen in C++ oder .NET zu schreiben. So kann ein maximaler Know-how- Schutz erreicht werden. www.beckhoff.de Die umfassende Funktionalität von Codesys nutzen Der modulare SPS-Controller Adam-5560CDS von dem Unternehmen Advantech basiert auf der Engineering-Plattform Codesys V3. Er verfügt über eine Intel Atom D510 CPU mit steuerungsspezifischen Features wie einem Watchdog und batteriegepuffertem RAM. Das Embedded-Echtzeitbetriebssystem Microsoft Windows CE 6.0 ist vorinstalliert. Das Grundgerät bietet intern Platz für sieben E/A-Module für digitale und analoge Ein- und Ausgänge, über die es bis zu 224 Ein- und Ausgänge bedienen kann. Zwei Ethernet-Ports (2 × RJ45) bieten Konnektivität zu verschiedenen Netzwerkarchitekturen und zu abgesetzten E/A-Baugruppen. Für zusätzliche, weit entfernte E/A-Erweiterungen gibt es E/A-Erweiterungseinheiten. Adam-5000TCP und Adam-5000/485 können über ein Modbus TCP LAN-Port oder das interne RS 485 Modbus/RTU Port verbunden werden. Die beiden dezentralen E/A-Erweiterungseinheiten bieten Platz für weitere 4 oder 8 E/A-Module. www.advantech.eu 86 INDUSTRIELLE AUTOMATION 6/2015

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION Funk-Befehlsgeräte flexibel einsetzen dank modularer Bauweise Der Steute-Geschäftsbereich Wireless zeigt erstmals eine neue Baureihe von Befehlsgeräten mit Funktechnologie. Die Geräte mit der Bezeichnung RF BF 74 sind vollständig modular aufgebaut. Schalteinsatz und unterschiedlich farbige Arten von Tasterkappen mit Beschriftung lassen sich mit diversen Typen von Drucktastern, Schlüsselschaltern und Kippschaltern kombinieren. Bei den Gehäusen kann der Anwender zwischen Versionen für einen, zwei oder drei Schalter auswählen. Werden mehr als drei Bedienelemente benötigt, sind größere Gehäuse ebenfalls erhältlich. Diese Kombinationsmöglichkeiten schaffen die Voraussetzung für einen flexiblen Einsatz in diversen Bereichen der Industrie- und Gebäudetechnik. Dabei benötigt man weder eine Energie- noch eine Signalleitung und auch keine Batterie. Das Schaltsignal der Befehlsgeräte wird über die von Steute entwickelte S-Wave-Technologie mit 868 oder 915 MHz übertragen. Sie bietet eine hohe Übertragungssicherheit und Reichweiten bis 60 m in Gebäuden sowie bis 700 m im Freifeld. Ein nochmals verbesserter und verkleinerter Energiegenerator übernimmt die Energieerzeugung. Er wandelt die kinetische Energie, die beim Betätigen des Schaltstößels freigesetzt wird, in elektrische Energie um. Somit muss sich der Anwender nicht um den Lade- oder Betriebszustand von Batterien kümmern und kann dennoch alle Vorteile der Funktechnologie nutzen. www.steute.com Web-basierte Automatisierungslösung visualisiert Betriebsabläufe in Echtzeit Das Web-basierte Scada-System Fast/Tool R10.02 dient dem Management und der Visualisierung von Betriebsabläufen in Echtzeit. Mit der aktuellen Version lässt sich der Engineering- Aufwand bei geografisch weit verteilten Systemen erheblich reduzieren. Mit der Einführung einer Engineering-Masterdatenbank wird eine einzige Engineering-Umgebung geschaffen, die sämtliche allgemeingültigen Definitionen und Bereitstellungsdaten des Unternehmens enthält. Diese Masterdatenbank ist einfacher zu verwalten, weniger restriktiv und weniger komplex als verteilte Datenbanken. Die eingebettete RDBMS-Engine erlaubt Benutzern verwertbare Erkenntnisse aus großen Datenmengen zu extrahieren. Dies ist ideal für alle Automatisierungsumgebungen in Industrieunternehmen, in denen der Datenaustausch häufig über mehrere Server und Bereiche erfolgen muss und ein bidirektionaler Austausch von Daten mit externen Quellen und in mehreren Umgebungen stattfindet. www.yokogawa.com www.ate-magazine.com DER NEUE FILTERLÜFTER PLUS BLÄST MEHR LUFT AUS DEM SCHALTSCHRANK. Die Elektronikschützer von STEGO haben eine neue Filterlüfter-Serie entwickelt. Durch ihre einzigartige Klappentechnologie und den Einsatz von nur einer Filtermatte sorgt sie für eine effektivere Luftumwälzung und ein deutliches Plus an Luftleistung. Und es kommt noch besser ... LERNEN SIE JETZT ALLE PRODUKT-HIGHLIGHTS KENNEN: WWW.FILTERLUEFTER-PLUS.DE STEGO Elektrotechnik GmbH | Kolpingstraße 21 | 74523 Schwäbisch Hall

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