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Industrielle Automation 6/2015

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Industrielle Automation 6/2015

Änderungen der

Änderungen der Wasserqualität frühzeitig erkennen Serie DCX-22 CTD Datenlogger für Leitfähigkeit, Temperatur und Pegel (Druck) Wartungsfrei Autonom Ø 22 mm Rostfreier Stahl, Hastelloy oder Titan Logger 5 Software inklusive Conductivity (Leitfähigkeit) Bereiche von 0,2 bis 200 mS/cm Temperature (Temperatur) Genauigkeit 0,1 °C Depth (Tiefe, Pegel) 0,02 %FS, bis 200 m KELLER keller-druck.com

EDITORIAL Hypes ohne Grabenkämpfe Liebe Leserinnen, liebe Leser, erinnern Sie sich noch an die Zeit des „Bus-Kriegs“ in der Industrie? Mitte der 90er Jahre tobte ein fast erbitterter Kampf um die Vorherrschaft bei den Übertagungs- und Kommunikationsprotokollen. Zahlreiche Unternehmen entwickelten ihren eigenen Standard und versuchten diesen nach vorne zu bringen – mit mehr oder weniger Erfolg. Diese Zeiten sind längst vorbei und es haben sich wie immer, wenn es um Standardisierung geht, ein paar wenige wirklich durchgesetzt bzw. sind bis heute am Markt aktiv. Nach den Feldbussen blieb die Entwicklung keinesfalls stehen. Das bereits aus der Office-Welt bekannte Ethernet hielt vermehrt Einzug in die Werkshallen und in die Maschinen und Anlagen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ethernet ist kostengünstig, schnell, flexibel, sicher und einfach zu bedienen. Letztes macht auch die Kommunikation zwischen der IT- und Maschinenwelt deutlich einfacher. Alle Beteiligten können so in ihrer eigenen, vertrauten Software-Welt bleiben. Nun kommen im Zuge von Industrie 4.0 neue Aspekte und Anforderungen auf die Automatisierungswelt zu: Mehr Ressourceneffizienz, bessere Qualitätssicherung und die wirtschaftlichere Produktion bis Losgröße 1 verlangen eine horizontale und vertikale Vernetzung der bestehenden oder zukünftigen Produktionsprozesse. Dies wiederum erfordert neue zuverlässige und sichere Kommunikationswege, die uns in ein neues Zeitalter in der Industrie hieven und begleiten. Und wieder werden wir nicht ohne Standardisierungen auskommen. Bedeutet das dann gleichzeitig einen neuen Grabenkampf um die Vorherrschaft in Sachen Kommunikationsprotokolle? Die Antwort ist ganz klar: Nein! Die Unternehmen haben sich seit vielen Jahren in Arbeitskreisen und Verbänden mit der gemeinsamen Weiterentwicklung der Prozesse auseinandergesetzt – jeder mit dem Ziel, die beste Lösung für den Anwender zu erarbeiten. Dabei spielen vor allem auch offene Systeme wie OPC UA eine immer größere und vielleicht sogar entscheidende Rolle, die bei nahezu allen Steuerungsherstellern bereits vorhanden sind. Und die Entwicklungen gehen rasant weiter. Ob sie allerdings nur ein Hype bleiben oder sich durchsetzen werden, bleibt von Fall zu Fall abzuwarten. Aktuell wird so in der Branche über TSN (Time Sensitive Networking) diskutiert. Mit TSN soll OPC UA zum hart echtzeitfähigen Kommunikationsstandard werden. Bedeutet das dann das Ende der Feldbusse oder gar deren Ethernet-basierter Nachfolger? Wir haben dazu Experten befragt. Lesen Sie ihre Einschätzungen auf Seite 82. Mehr über dieses Thema und natürlich auch Industrie 4.0 bietet auch die Messe SPS IPC Drives Ende November in Nürnberg. Und was Sie dort an Neuheiten und Highlights erwartet, das erfahren Sie ebenfalls in dieser aktuellen Ausgabe von INDUSTRIELLE AUTOMATION (ab Seite 44). Es lohnt sich reinzuschauen! Innovativ. Skalierbar. netX! Die erste Wahl für industrielle Kommunikation Mit dem netX haben Sie Netzwerkcontroller und Software für alle wichtigen Industrieprotokolle aus einer Hand: Der netX 51/52 bietet Multiprotokollfähigkeit bei flexibler Integration, z. B. als Companion-Chip mit Dual-Port-Memory (DPM). Dank effizienter SPI-Anbindung mit Hardware-Kommandoumsetzer sind Bandbreiten einer 16-Bit- DPM-Ankopplung ohne Performanzverluste möglich. Hostseitig erfolgt lediglich die Anprogrammierung der API-Bibliothek. Einfacher und schneller kann Integration kaum sein. Mehr Infos zur netX-Familie und den Lösungen für Ihre industrielle Kommunikation finden Sie direkt unter: www.hilscher.com oder auf der SPS IPC Drives 2015 in Halle 2- Stand 340 Dirk Schaar d.schaar@vfmz.de