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Industrielle Automation 5/2019

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Industrielle Automation 5/2019

INDUSTRIELLE

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION Fernüberwachung mit hochwertiger Zoomoptik als perfektes System Fujifilm präsentiert das neue Fernüberwachungssystem vom Typ Fujinon SX800. Mit einer Full-HD-Kamera und einem 40X-Zoomobjektiv wurden zwei Hochleistungskomponenten in einem System integriert. Durch den lichtstarken 1/1.8" Bildsensor, dem großen Brennweitenbereich von 20 bis 800 mm und moderner Bildverarbeitungstechnologie ist das System in idealer Weise für die Fernüberwachung geeignet. Neben der hochwertigen Zoomoptik verfügt Fujinon SX800 über eine kombinierte, optische und elektronische Bildstabilisierung mit einer Winkelkorrektur bis ± 0,22°. Der integrierte Hochgeschwindigkeitsautofokus sorgt in weniger als einer Sekunde für ein scharf fokussiertes Bild. Ein Nebelfilter und eine Technologie zur Reduktion des Hitzeflimmerns minimieren die Störungen durch Witterungseinflüsse. So liefert das System konstant klare Bilder selbst von Objekten, die mehrere Kilometer entfernt sind. Zudem reduziert die integrierte Bauweise den sonst üblichen hohen Justier- und Einstellungsaufwand bei der Kamerainstallation. www.fujifilm.eu/fujinon Mit CC-Link IE die intelligente Fabrik im Blick Phoenix Contact treibt mit CLPA-konformen CC-Link IE-Netzwerkgeräten das Thema „Industrie 4.0“ voran und setzt zudem auf Time-Sensitive-Networking (TSN). Offenheit und Interkonnektivität stehen hierbei im Fokus. Bei der Entwicklung CC-Link IE-kompatibler Komponenten nutzt der Automatisierungsspezialist das Angebot der CLPA (CC-Link Partner Association) und lässt diese dort auch zertifizieren, wie etwa erste Geräte der Baureihe FL Switch 2000 mit bis zu acht Ports. Weitere Switches mit bis zu 16 Ports sowie LWL-Ports sollen folgen. Ferner ist die Integration von TSN geplant, um den Ethernet-Standard echtzeitfähig auszurichten. Infolge bilden Zeitsynchronisation und ein priorisierter Datenverkehr die Grundlage der neuesten offenen Industrial-Ethernet-Technologie der CLPA: CC-Link IE TSN. Hier sind die TSN-Standards IEEE 802.1 für die Zeitsynchronisation und Scheduled Traffic implementiert, um dem Anwender ein Werkzeug für das Smart Manufacturing an die Hand zu geben. eu.cc-link.org Verpackungsdruck nach Industriestandard 4.0 Seit Jahren ist die Industrie auf der Suche nach Möglichkeiten, Packmittel individuell zu gestalten. Konica Minolta zeigt jetzt Möglichkeiten digitaler Druckverfahren im industriellen Verpackungsdruck auf. Zum Beispiel verarbeitet das Bogendrucksystem vom Typ AccurioJet KM-1 selbst schwere Kartons mit einem Bogen - gewicht von bis zu 600 g/m 2 . Durch die UV-härtende Tinte des Herstellers druckt das digitale UV-Inkjet-B2-System auf einer Vielzahl von Materialien, angefangen von normalem Bilderdruckpapier über strukturierte Kartonagen bis hin zu Kunststoffsubstraten. Das KM-1-System liefert dabei eine Farbstabilität mit einer exakten Genauigkeit in der laufenden Produktion. Im Bereich der digitalen Druckveredelung verfügt das Unternehmen über lackierte und folierte Verpackungen, die über Jetvarnish-Lackiersysteme des französischen Herstellers MGI erstellt wurden. Mithilfe einer UV-Spotlackierung in definierten Bereichen werten sie vierfarbige Digital- und Offsetdrucke mit 3D-Haptik auf. So entsteht ein neues, sensorisches Erlebnis und lebendige Verpackungen, mit denen sich die Werbeindustrie und Markenartikler vom Wettbewerb abheben. www.konicaminolta.de Interface – Geräte-Familie erweitert Mit den IM12-Interfacegeräten lassen sich die Vorteile von Turcks IMX12-Familie nun auch für Applikationen mit nicht eigen - sicheren Signalen nutzen. Die IM12 zählen zu den schmalsten Geräten am Markt und sparen bei nur 6 mm Breite pro Kanal Platz im Schaltschrank. Die gesamte Gerätefamilie ist zum Einsatz in funktional sicheren Kreisen bis SIL2 zertifiziert. Die IM12 verarbeiten digitale und analoge Signale von Feldgeräten, bspw. in der Pharma- oder Chemieindustrie. Auch in der Fabrikautomation bieten sich Einsatzszenarien für IM12-Geräte, z. B. zur Temperatur- oder Drehzahlerfassung. Schnittstellenseitig sind die Geräte auf dem neuesten Stand der Technik. Die computerparametrierbaren Varianten lassen sich über IO-Link, Pactware oder andere FDT-Frameworks ansprechen. Kunden, die sowohl IM12 als auch IMX12 einsetzen, können alle Interfacegeräte mechanisch, elektronisch und softwareseitig einheitlich montieren, verdrahten und in Betrieb nehmen. www.turck.com www.industrielle-automation.net 36 INDUSTRIELLE AUTOMATION 5/2019

escha.net Software für dreistufige Digitalisierungsstrategie Um bei automatisierten Produktionsanlagen die Overall Equipment Efficiency (OEE) zu steigern, gilt es, Verfügbarkeit, Performance und Qualität zu erhöhen. Mithilfe von Industrial Analytics lassen sich Produktionsprobleme vorhersehen und verhindern. PIA Automation hat das Software-Tool piaAI (Artificial Intelligence) in seine Montagelinien integriert, das in drei Schritten eine Anlagenprophylaxe etabliert und die OEE deutlich verbessert. PiaAI arbeitet mit einem digitalen Produktionszwilling, an dem sämtliche Stationen und Module sichtbar werden. Für die drei Schritte Sichtbarkeit, Transparenz und Vorhersage finden sich in der Software-Anzeige die drei Reiter „Overview“, „Loss Analysis“ und „Alerts“. Das Software-Tool kombiniert damit erfolgreich Software- Engineering und Expertise im Sondermaschinenbau. Mit piaAI können sowohl neue Anlagen von PIA ausgestattet, aber auch bereits ausgelieferte nachgerüstet werden. Ebenso ist es möglich, bestehende Anlagen anderer Hersteller auszustatten. Die Möglichkeiten sind hier in puncto Datenkonnektivität sehr flexibel. Die PIA Automation Holding ist eine international agierende Unternehmensgruppe, die technisch komplexe Automatisierungslösungen anbietet. Das Leistungsspektrum reicht vom manuellen Montagearbeitsplatz bis hin zur vollautomatischen Pro duktionsanlage mit integrierter Prüftechnik und Datendokumentation. www.piagroup.com KABELBÄUME direkt vom Hersteller Outdoor-Glasfaserverkabelungssystem mit noch mehr Pep EKS Engel stellt eine neue Version des Outdoor-Glasfaserverkabelungssystems PE-Light vor. Herzstück von PE-Light-2 ist ein Managed Switch, der über eine webbasierte Bedienoberfläche verwaltet werden kann. PE-Light-2 lässt sich in Lichtmasten aus Metall montieren. Es verfügt über vier elektrische Ports, die jeweils Gigabit-Ethernet (10/100/1 000 Base-T) und High-Power- PoE mit einer Ausgangsleistung von max. 60 W unterstützen, sowie zwei Gigabit-Uplinks (1 000 Base-SX/LX) für Single- oder Multimode- Fasern. Somit lassen sich bis zu vier IP-fähige Endgeräte über Entfernungen bis 10 km an ein Ethernet-Netzwerk anbinden. Enthalten sind ferner eine Spleißkassette, ein Netzteil, Sicherungen und Klemmen für den Anschluss der Versorgungsleitung. Da es nicht in einer Wetterschutzbox oben an den Lichtmasten befestigt wird, sondern hinter deren Türausschnitt, lässt sich das System vergleichsweise einfach installieren und warten. Zudem werden mutwillige Beschädigungen verhindert. vollumspritzte Steckverbinder(IP68) zentimetergenaue Leitungslängen 100% elektrisch geprüft Leitungsbedruckung, Labeling, bedruckte Schrumpfschläuche u.v.m. www.eks-engel.de

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