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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2020

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2020

DIGITAL FACTORY I

DIGITAL FACTORY I SPECIAL Verbesserungspotenziale systemgestützt erschließen Mit Factory Ware Analytics stellt Eckelmann ein Softwarepaket für die Erfassung, das Monitoring und die Auswertung großer Datenmengen vor, das den Einstieg in Big-Data-Anwendungen vereinfachen soll. Factory Ware Analytics ist ein Modul des eigenen Industrie-4.0-Frameworks und wurde entwickelt, um die Produktivität der Fertigung im zeitlichen Verlauf analysieren zu können. Statusinformationen, Kennzahlen (KPI) zur Gesamtanlageneffektivität (OEE) und Analyseergebnisse werden integriert in das Scada/HMI-System, auf dem Smartphone oder auf individualisierbaren Dashboards bereitgestellt. Interaktive Dashboards und Visualisierungen lassen sich mithilfe der Open Source-Lösung Grafana umsetzen. Über Konnektoren kann FactoryWare auf eine Vielzahl fabrikrelevanter Datenquellen zugreifen und ist damit auch für heterogene Bestandsanlagen oder Brownfield-Projekte geeignet. Weiter unterstützt wird die Erkenntnisgewinnung durch Methoden wie Machine Learning, Statistik und Data-Mining. www.eckelmann.de Roboterprüfsystem für Elastomerproben Als Anbieter für synthetischen Kautschuk nutzt Arlanxeo ein automatisiertes Prüfsystem von Zwickroell, das auf Elastomere ausgelegt ist. Zug- und Weiterreißversuche zu automatisieren, entlastet das Laborpersonal. Arlanxeo ist auf synthetische Hochleistungskautschuke spezialisiert, die u. a. in der Automobilund Reifenindustrie, der Bauwirtschaft oder der Öl- und Gasindustrie zum Einsatz kommen. Das Kernstück der Anlage ist eine Z010- Prüfmaschine mit einem 1-kN-Kraftaufnehmer und pneumatischen Probenhaltern. Exakte Längenänderungsmessungen liefert der berührungslose Extensometer LightXtens von Zwickroell. Er ist für Proben geeignet, die eine hohe Bruchenergie aufweisen und bei Bruch peitschenartig zurückschlagen können. Ein 6-Achs- Industrieroboter von Kuka übernimmt das Handling der Proben, die in tragbaren Magazintürmen gelagert werden. www.zwickroell.com Codes identifizieren selbst unter widrigsten Umständen Der kamerabasierte Codeleser Lector61x von Sick erfasst 1D-, 2D- und Stapelcodes zur Identifikation, Inspektion oder Inhaltskontrolle. Diese werden neben der Logistik- und Automobilbranche für die Rückverfolgung von Bauteilen etwa in der sensiblen und miniaturisierten Elektronik- und Solarindustrie bei der Elektronikkomponenten-, Geräte- und Leiterplatten-Identifikation eingesetzt. Außerdem kommen sie für die Datumcode- Inspektion, Serialisierung und Packungsinhaltskontrolle zum Einsatz. Der Codeleser ist mit einer Größe von 30 × 40 × 50 mm besonders kompakt und liest auch sehr kleine Codes, Codes von schlechter Qualität und bei kurzen Leseabständen. Selbst für das menschliche Auge nicht mehr erkennbare Codes kann er noch lesen. Sein DPM-Decoder liest auch gelaserte oder genadelte Codes fehlerfrei. Die Beleuchtung mit acht LEDs und zwei Farben ist steuerbar und ermöglicht eine Code-Identifikation unabhängig von Oberfläche oder Codefarbe. www.sick.de IMPRESSUM erscheint 2020 im 32. Jahrgang, ISSN: 2194-1157 Redaktion Chefredakteurin: Dipl.-Ing. (FH) Nicole Steinicke, Tel.: 06131/992-350, E-Mail: n.steinicke@vfmz.de (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt) Redakteurin: Dipl.-Medienwirtin (FH) Marie Krueger (MK), Tel.: 06131/992-359, E-Mail: m.krueger@vfmz.de Redaktionsassistenz: Melanie Lerch, Tel.: 06131/992-261, E-Mail: m.lerch@vfmz.de, Petra Weidt, Tel.: 06131/992-371, E-Mail: p.weidt@vfmz.de, Ulla Winter, Tel.: 06131/992-347, E-Mail: u.winter@vfmz.de, (Redaktionsadresse siehe Verlag) Gestaltung Sonja Daniel, Anette Fröder, Anna Schätzlein, Mario Wüst Chef vom Dienst Dipl.-Ing. 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Mitglied der Informations-Gemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW), Berlin. 50 INDUSTRIELLE AUTOMATION 04/2020 www.industrielle-automation.net

Ein Unternehmen revolutioniert die Roboterprogrammierung Wandelbots Gründer (v.l.n.r.) : Giang Nguyen, Christoph Biering, Georg Püschel, Sebastian Werner, Maria Piechnick, Christian Piechnick und Jan Falkenberg Roboter sind ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Fertigungsindustrie. Die Massenproduktion von Autos, Elektronik, Lebensmitteln und Chemikalien wäre ohne sie nicht möglich. Die Programmierung von Industrierobotern ist jedoch eine komplexe, zeitaufwändige und kostenintensive Aufgabe, die nur von Experten ausgeführt werden kann. Das Startup-Unternehmen Wandelbots setzt genau hier an und macht mit seiner Lösung das Teachen von Robotern schneller und flexibler. Teaching einer Klebeanwendung mit dem ‚TracePen‘ Die Demokratisierung der Robotik und die Roboterprogrammierung auch Laien zu ermöglichen – das ist das Ziel von Wandelbots. Dafür hat das Dresdner Unternehmen eine intuitive App entwickelt, die es jedem Anwender, unabhängig von Vorkenntnissen, ermöglicht einen Roboter an- und umzulernen. Das Besondere hierbei ist, dass das Programmieren unabhängig vom Roboterhersteller mithilfe des smarten Stifts durchgeführt wird. Die Lösung ist ein handgeführtes, mit Sensoren ausgestattetes Werkzeug, das für das Training von Industrieroboterarmen in Fertigungsprozessen entwickelt wurde. Bei der Anwendung führt der Nutzer die Tätigkeit, die der Roboter erlernen soll, mit dem drahtlosen Stift in der Hand beispielhaft aus. Dessen Bewegungen werden in Echtzeit im Raum erfasst und die intelligente Software wandelt diese in Automatisierungsskripte für Roboter um - und das plattformunabhängig. Durch wechselbare Aufsätze kann die Technologie flexibel für verschiedene Applikationen wie Schweißen, Kleben oder Entgraten genutzt werden. Erste Pilotprojekte beweisen, dass die Nutzung von Robotern kostengünstiger schneller als herkömmliches Coding ist. Somit würden die Roboter auch eine Option für KMUs darstellen und die Industrielandschaft dadurch grundlegend verändern. Das Ziel: Zukünftig soll die Wandelbots-Software auf jedem Roboter in allen Firmen und Haushalten laufen und die Mensch-Roboter-Kollaboration in bisher nicht dagewesenen Formen möglich machen. Aus der Idee einer Forschungsgruppe der TU Dresden gründeten im Jahr 2017 Christian Piechnick, Maria Piechnick, Georg Püschel, Jan Falkenberg, Giang Nguyen, Christoph Biering und Sebastian Werner die Firma Wandelbots. Nach der anfänglichen Entwicklung einer sensorbestückten Jacke, die Roboter in Echtzeit anlernen konnte, entschied sich das Team Mitte 2019 zur Entwicklung des smarten Produkts, der bereits mehrfach in der Industrie getestet wurde. Im Juni 2020 hat das junge Unternehmen den Stift auf den Markt gebracht und arbeitet bereits mit namenhaften Partnern an der Markterschließung in der DACH-Region. Künftig sollen weitere Länder in Europa sowie weltweit folgen. Im Hinblick darauf soll das bereits über 80-köpfige internationale Team im Verlauf des Jahres weiter wachsen. Bilder: Wandelbots www.wandelbots.com www.industrielle-automation.net INDUSTRIELLE AUTOMATION 04/2020 51

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