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Industrielle Automation 4/2019

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Industrielle Automation 4/2019

SENSORIK UND MESSTECHNIK

SENSORIK UND MESSTECHNIK Perfektes Zusammenspiel Out of the box – modernes Bildverarbeitungssystem definiert Qualitätsmanagement neu Das Machine Vision-System Inspekto S70 erlaubt den sofortigen Einsatz in der Produktion ohne Systemintegration In der Regel wird ein Bildverarbeitungssystem an einer für die Qualitätssicherung entscheidenden Stelle einer Fertigungslinie installiert. Flexibles agieren oder die Überwachung des gesamten Prozesses ist jedoch kostspielig und aufwendig. Das Konzept ‚Autonomous Machine Vision‘ schließt hier eine Lücke – es lässt sich flexibel an jedem Ort installieren, bei geringer Investition und ohne externen Support eines Integrators. Klassische Bildverarbeitungssysteme erfreuen sich in der Industrie nach wie vor großer Beliebtheit, denn die Systeme zeichnen sich durch ihre genaue Kontrolle, Zuverlässigkeit und Stabilität aus. Darüber hinaus ist der Einsatz der Verfahren weiterhin eine bewährte Methode im Rahmen der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung in Industrieunternehmen. Anwender konnten die bisher am Markt verfügbaren Systeme jedoch nicht eigenständig installieren, sondern waren auf Unterstützung von zum Beispiel Systemintegratoren angewiesen. Diese stellten entsprechende Techniken – zugeschnitten auf das jeweilige Produkt und den Standort – zur Verfügung; ein enormer Zeit- und Kostenaufwand. Zum eigenen Experten werden Doch im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung, vor allem den Fortschritten in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Elektrooptik & Computervision hat Inspekto die „Plug-and- KERNKOMPETENZ LED Beleuchtungen für die Bildverarbeitung +49 7132 99169 0 www.falcon-illumination.de Inspect“-Technologie entwickelt, welches die autonome Maschinenbildverarbeitung für Qualitätsprüfungen ermöglicht. Der Vorteil: Anwender können das System selbstständig in Betrieb nehmen – ohne jegliche Unterstützung durch externes Fachpersonal. Auch lassen sich Veränderungen in der Umgebung unmittelbar anpassen wie Abweichungen bei den Licht-bedingungen, des Objektstandorts oder der Objektausrichtung. So kann der Qualitätssicherungsmanager unabhängig agieren und die Produkte an jeder beliebigen Stelle der Fertigungsanlage genauestens und direkt vor Ort untersuchen. Es ist sogar möglich, das Image-System binnen weniger Minuten und ohne den Einsatz entsprechender Experten zu einer anderen Produktionslinie zu befördern. Fehler frühzeitig erkennen Darüber hinaus kann „Plug & Inspect“ in jede Phase der Fertigungsanlage und unter Nutzung des exakt gleichen Qualitäts sicherungssystems integriert werden, ohne dabei ein neues Projekt für jeden Standort erstellen und neue Objektive, Beleuchtungen oder Kameras verwenden zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hersteller im Vergleich zu herkömmlichen Qualitätssicherungsmethoden fehlerhafte Produkte rechtzeitig im Prozess identifizieren kann, d. h., ein fehlerhaftes Teil kann entsorgt werden, bevor unnötige Energie für eine weitere Verarbeitung verbraucht wird. Somit lässt sich eine umfassende Qualitätssicherung innerhalb der kompletten Wertschöpfungskette sicherstellen. Merkmale wie eine einfache Installation, Robustheit und Flexibilität zeichnen die Technologie, die sich hinter dem Produkt Autonomous Machine Vision von Inspekto verbirgt, aus. Das israelische Technologieunternehmen mit Beziehungen zu Deutschland arbeitet mit deutschen Investoren, darunter Mahle, Grazia, Steinbeis und ZFHN zusammen, um die Qualitätssicherung im Fertigungssektor zu verbessern. Fotos: Inspekto www.inspekto.com 38 INDUSTRIELLE AUTOMATION 4/2019 Falcon.indd 1 06.02.2018 14:45:58

SENSORIK UND MESSTECHNIK Winzige Bausteine hochpräzise erfassen Die Kameraserie Pictor N von Vision+Control bietet hohe Flexibilität durch einfache Integration in unterschiedliche Umgebungen, verbunden mit der Leistungsfähigkeit eines 32-Bit-Dual- Core-Prozessors. Mit ihrer hohen Erfassungsgeschwindigkeit und -präzision eignen sich die Kameras z. B. für das Vermessen und die Lageerfassung winziger elektronischer Bausteine bei der automatischen Leiterplattenbestückung. Ebenfalls lassen sie sich einsetzen für das Erkennen von Farben, Codes und Zeichen in der Verpackungsindustrie, besonders in Anlagen mit hohem Durchsatz. Als Bildaufnehmer fungieren hochmoderne Bildsensoren. Diese reichen ihr Signal an eine maßgeschneiderte Rechenplattform weiter, bestehend aus einem ARM Cortex A9 in Zweikern-Konfiguration mit FPGA-Prozessor-Array zur Beschleunigung der Bildverarbeitung. Ein großzügiges Flash-Eprom nimmt die mitgelieferte Basis- Firmware auf. Je nach Modell sind die Kameras in der Lage, bis zu 120 fps wiederzugeben. www.vision-control.com Gerüstet für die Industrie-4.0- Kommunikationswelt Dank integrierter IO-Link Schnittstelle können Anwender der Hochfrequenz-Schreib-/Leseköpfe von Contrinex zwei der wichtigsten Kommunikationsstandards in einem Gerät vereinen: ISO 15693 am Schreib-/Lesekopf für die Transponder-Kommunikation und ISO 61131-9 am S12-Anschluss für den Datenaustausch mit einem Steuerungssystem. Die Hochfrequenz-Schreib-/ Lese-Köpfe (HF-SLK) können wahlweise als I/O-Link-Gerät oder im Standard-I/O-Modus (SIO) mit bedingt binären Ausgängen betrieben werden. Im Modus der eigenständigen SIO aktiviert der bedingte Ausgangsschalter entweder die Tag-Erkennung oder den Datenblock-Vergleich. Durch die beiden Betriebsweisen sowie Plug-and-Play-Installation verringern sich die HF-SLK Installationskosten. Weitere Neuheiten hat Contrinex im Bereich fotoelektrischer Sensoren vorgestellt – darunter neue Lichttaster und Einweglichtschranken in Stahlgehäusen mit einem Durchmesser von 4 mm (M5 in der Gewindeausführung), die ebenfalls IO-Link-fähig sind. www.contrinex.de Neue Lasermess-Sensoren-Serie HG-T Mit der neuen Lasermess-Sensoren-Serie HG-T bringt Panasonic ein unkompliziertes Lasermesssystem mit vielen Features auf den Markt. Die Sensoren funktionieren wie optische Mikrometer, die µm-genau über große Entfernungen messen können. Ein 10 mm breites Laserband ermöglicht eine hochpräzise Kantenverlaufsüberwachung von breiten Bahnen, zum Beispiel in der Druckindustrie. Das Lasermesssystem besteht aus einem Kontroller und dem Sensorkopf mit einer Sende- und einer Empfangseinheit. Zur schnellen und einfachen Installation an der Maschine verfügt das System über eine Ausrichteanzeige am Standard-Typ-Sensor und eine intuitiv verständliche Anzeige am Kontroller. Die HG-T-Serie lässt sich mit zwei unterschiedlichen Sensorköpfen ausstatten, mit dem Standard-Typ und dem 10 mm schmaleren slim-type. Dieser passt auch in Maschinen mit engen Platzverhältnissen. Der Kontroller verfügt über zahlreiche voreingestellte Funktionen wie Kantenerkennung, Durchmesser- oder Transparentmessungen. www.panasonic-electric-works.de Optische Sensoren im Miniaturformat Mit der VS8-Reihe seines Optosensorik-Partners Banner Engineering bietet Turck jetzt Miniatursensoren zur präzisen Erkennung in engen Bauräumen oder in der Nähe sich bewegender Objekte an. Die VS8-Sensoren erkennen auch sehr kleine Teile und weitere schwierige Objekte. Die Geräte – mit 21,1 x 14,6 x 8 mm nur halb so groß wie eine Streichholzschachtel – sind mit rotem Laser sowie mit roter oder blauer Sende-LED erhältlich und als Einweglichtschranke oder Reflexionslichtschranke mit fester oder variabler Hintergrundausblendung verfügbar. Die Modelle mit rotem Laser erkennen mit ihrem präzisen Lichtfleck sogar vielfarbige Ziele und Gegenstände in einer Größe von 0,5 mm. Die blauen LED-Geräte detektieren zuverlässig Ziele mit dunklen oder reflektierenden Oberflächen sowie transparente Objekte – ohne Reflektor. Gut sichtbare Status-LEDs, leicht erreichbare Druckknöpfe sowie die Remote-Teach-Option vereinfachen die Programmierung der Sensoren. www.turck.de Kundenspezifische Drucksensoren www.analogmicro.de SENSOR + TEST • Halle 1 • Stand 215

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