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Industrielle Automation 3/2018

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Industrielle Automation 3/2018

INDUSTRIELLE

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION Webterminals in zwei neuen Größen www.br-automation.com B&R erweitert die Reihe der Power-Panel-T50-Bedienterminals um zwei weitere Diagonalen. Damit stehen nun fünf Größen zur Wahl, in der kleinsten Variante mit 5" und in der größten mit 15,6". Alle Modelle verfügen über einen Glas-Touchscreen und sind multitouchfähig. Die Visualisierungsgeräte sind kompakt, einfach zu konfigurieren und intuitiv bedienbar, z. B. durch Zoomen und Wischen. Durch eine leistungsstarke Hardware lassen sich mit dem Power Panel sowohl webbasierte als auch VNC-Anwendungen umsetzen. Die Geräte werden mit einer integrierten Service-Seite ausgeliefert. Diese startet ohne weiteren Installationsaufwand und bietet die Möglichkeit, individuelle Konfigurationen wie IP-Adresse, DHCP-Server oder Bildschirmschoner direkt auf dem Gerät einzustellen. Die Power Panels sind mit einer gigabitfähigen Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. Optional sind Modelle mit integriertem Switch verfügbar, der eine einfache Daisy-Chain-Verkabelung ermöglicht. Erweiterbare I/O-Kommunikationsmodule Conta-Clip hat seine I/O-Kommunikationsmodule GSM-PRO, mit denen sich dezentrale Applikationen über das Mobilfunknetz überwachen, ansteuern und warten lassen, in zwei neuen Versionen herausgebracht. Die Modelle GSM-PRO2E und GSM-PRO2E-GPS mit identischer Außengeometrie haben ebenfalls vier Relaisausgänge, verfügen jedoch statt über acht nun über zehn Eingänge. Die I/Os lassen sich für digitale oder analoge Signale konfigurieren. Werden mehr Ein- und Ausgänge benötigt, können diese mit E/A-Erweiterungsmodulen über integrierte Steckverbinder hinzugefügt werden. Zudem besitzen sie auch einen Zählereingang mit einer Auflösung von bis zu 1 000 Impulsen pro Sekunde. Die neuen Modelle können bei der Über- oder Unterschreitung definierter Eingangswerte bis zu zehn Personen pro Eingang automatisch per SMS oder E-Mail benachrichtigen. Umgekehrt kann das Personal in der Leitwarte oder der Servicetechniker die digitalen Relaisausgänge des Moduls per SMS schalten. www.conta-clip.de SIGNALKONDITIONIERER NEUE MASSSTÄBE IN DER INDUSTRIELLEN PROZESSKONTROLLE Signalkonditionierer führen zahlreiche Funktionen aus und übernehmen zusammen mit Sensoren wesentliche Aufgaben in der Produktionssteuerung und -fertigung. Nun setzt HBM mit seinem innovativen und präzisen Signalkonditionierer ClipX neue Maßstäbe in punkto Genauigkeitsklasse und Leistungsspektrum. Ob bei Ein-Kanal oder Mehr-Kanalanwendungen in Maschinen zur Fertigung, in Prüfständen oder zur Produktionsüberwachung, ClipX passt sich jeder Messaufgabe an. Ein Web-Interface erlaubt sogar den Zugriff von jedem Ort der Welt aus sowie eine komfortable Geräteparamentrierung. Lesen Sie, was Signalkonditionierer auf dem aktuellen Stand der Technik alles leisten und nutzen auch Sie die Vorteile dieser neuen Generation. NEUGIERIG? HIER LESEN SIE DEN VOLLSTÄNDIGEN ARTIKEL: www.industrielle-automation. net/HBM2/ Anzeige

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION Anlagenverfügbarkeit erhöhen mit Datenintegration Intelligente Sensoren der isense-Familie überwachen die Kunststofflösungen von Igus. Geht es z. B. nur darum, kostengünstig die Produktion störungsfrei zu halten, bietet sich das Stand-alone- System an. Dabei erfassen Sensoren an E-Ketten und Leitungen Messwerte wie Beschleunigung, Temperatur und Verschleiß. Das Offline-System bietet sich hingegen an, wenn an einer Produktions- oder Hafenanlage viele Energieketten, Leitungen und Lager überwacht werden müssen, z. B. die P4.1-Rollenkette für lange Verfahrwege mit Verschleißsensor. Das Potenzial des Intraund Internets für die vorausschauende Wartung nutzt das Integration System. Dabei werden die Daten des icom-Moduls vom Anbieter in die vorhandene Softwareumgebung und das Intranet eingebunden. Das Online-System wiederum greift auf Daten aus dem Testlabor für bewegte Energieübertragungssysteme zurück. Täglich gleicht es die Lebensdauerempfehlungen mit im realen Betrieb errechneten Ergebnissen ab. www.igus.de Sprachein- und -ausgabe unterstützt Anlagenbedienung und -wartung Mit TwinCAT von Beckhoff funktioniert ein Automatisierungssystem so effizient und reibungslos wie der menschliche Körper: Neben den Funktionen Intelligenz, Sensorik, Bewegungssteuerung und Sehvermögen lernt es mit TwinCAT Speech nun auch das Hören und Sprechen. TwinCAT Speech ermöglicht eine mehrsprachige Ein- und Ausgabe von Anfragen bzw. Informationen. So kann z. B. das Bedien- oder Wartungspersonal auch ohne herkömmliches Bedienterminal erfragen, wie sich geänderte Einstellungen auf das aktuelle Steuerungs- oder Simulationsprogramm auswirken. Zudem lassen sich beim Erreichen kritischer Werte an einer Anlage Alarmmeldungen akustisch ausgeben. Die Sprachausgabe ist als Offline- und Online-Funktion verfügbar. Im ersten Fall wird dies durch die entsprechenden Funktionalitäten von Windows und im zweiten Fall durch den Text-zu-Sprache- Service Polly von Amazon unterstützt. Dabei wird mithilfe von Deep-Learning-Technologien eine realistisch klingende Sprachausgabe synthetisiert. Möglich sind auch unterschiedliche Stimmen sowie das Caching von online generierten Audiodateien. www.beckhoff.de Feldebene um Vorteile der Cloud erweitert Mit Industrial Edge präsentiert Siemens eine Digitalisierungsplattform, die Automatisierungsgeräte um maschinennahe Datenverarbeitung erweitert, indem sie Analysetechnik und Edge Computing in den Fertigungsbereich trägt. Die Plattform ermöglicht es, unterschiedliche beschreibende, diagnostische, vorausschauende und vorschreibende Analyseanwendungen auszuführen. Dabei wird die Cloud-Konnektivität in Verbindung mit Edge-Apps des Herstellers, von Drittanbietern oder Endanwendern selbst in einem integrierten Hardware- und Softwareökosystem für Automatisierungskomponenten genutzt. Mit Edge Computing lassen sich große Datenmengen lokal verarbeiten. Hierfür werden Anwendungen wie Datenverarbeitung, Datenvisualisierung per Webserver, Datenübertragung in die Cloud- oder IT-Infrastruktur sowie schnelle Innovationszyklen bei der App- Entwicklung zur Verfügung gestellt. www.siemens.de Interoperable Lösungsarchitektur ermöglicht durchgängige Konnektivität Unter dem Motto „Powering the Digital Economy“ zeigt der Energie- und Automatisierungsspezialist Schneider Electric, wie Unternehmen auf Basis seiner EcoStruxure-Lösungsarchitektur den digitalen Wandel für sich erschließen können. Die Lösungsarchitektur verbindet die drei Technologiekernbereiche vernetzte Produkte, Edge Control sowie Apps, Analysen und Services in einer ganzheitlichen Architektur und ermöglicht so die durchgängige Konnektivität auf allen Ebenen moderner Fertigungsbetriebe. Produkte mit integrierten intelligenten Messgeräten und Sensoren, z. B. der Leistungsschalter Masterpact MTZ oder die Frequenzumrichter der Altivar Process Serie, ermöglichen die Erfassung dedizierter Maschinenund Anlagedaten, die dann auf Edge-Control-Ebene mittels leistungsstarker Steuerungsplattformen lokal oder in der Cloud gesammelt werden. Moderne Digitalisierungslösungen wie die „EcoStruxure Asset Advisor“-Software stellen anschließend ein zielgenaues Monitoring sowie eine umfassende Datenanalyse und -auswertung sicher – und schlagen so die Brücke von „Big Data“ zu „Smart Data“. So können Prozess- und Energiedaten bspw. standortunabhängig und zu jeder Zeit abgerufen werden, um Fehlerpotenziale bereits frühzeitig zu erkennen. www.schneider-electric.com creating machine vision Ein abgestimmtes System von Bildverarbeitungs-Komponenten. Wir machen Maschinen sehend! Beleuchtung Kamera- System Optik www.vision-control.com INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2018 55 Vision+Control.indd 1 17.05.2018 09:28:39

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