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Industrielle Automation 3/2017

Industrielle Automation 3/2017

Sensor + Test

Sensor + Test 2017 Kontaktloser Drehmomentsensor für unterschiedliche Kräfte Der Drehmomentsensor A3 von Trafag misst kontaktlos Zug- und Druckkräfte, Drehmomente, Drehzahl und Verformung an beliebigen Wellen und Prüfkörpern. Kernstück des Sensors sind in spezifischen Prozessen hergestellte Planarspulen, die ein Magnetfeld erzeugen und über die ferromagnetischen Eigenschaften des Prüfstücks beeinflusst werden. Dadurch ist eine kontaktlose Drehmomentmessung mit einer absoluten Messgenauigkeit bis zu 1 % FS möglich. Der Sensor ist in allen Drehmomentbereichen einsetzbar. Hierbei ist das Design der Messzelle kundenspezifisch in Miniaturbauform anpassbar. Das Messverfahren ist auf beliebige Wellendurchmesser anwendbar. Im Temperaturbereich - 40 bis + 125 °C können Drehmoment, Axial- und Biegekräfte gemessen werden. Der Drehmomentsensor wird an dem Messobjekt mit einem Abstand bis zu 3 mm kontaktlos angebracht. Dadurch sind statische und dynamische Messungen möglich. Es steht eine Auswahl verschiedener Ausgangssignale, z. B. (4 - 20 mA), USB, RS232 und CAN, zur Verfügung. www.trafag.de Drucksensor für niedrige Druckbereiche Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach kompakten Messgeräten hat Wika das Einsatzspektrum seines Drucksensors M-10 erweitert. Das schlanke Gerät ist jetzt auch mit niedrigen Druckbereichen von 0 bis 6 bar und 0 bis 10 bar lieferbar. Mit einer Schlüsselweite von 19 mm lässt sich das Gerät in nahezu jede Anwendung einpassen. Der robuste Dünnfilmsensor ist für Drücke bis zu 1 000 bar ausgelegt und arbeitet mit einer Genauigkeit von ≤ ± 0,5 % der Spanne. Als Typ M-11 gibt es den Drucksensor auch mit frontbündiger Membran und Druckbereichen ≥ 0 bis 25 bar. Er eignet sich für Applikationen mit hochviskosen, verunreinigten oder auskristallisierenden Medien. www.wika.com Vakuum- und Drucksensoren mit IO-Link in kompakter Bauform Die Vakuum- und Drucksensoren mit IO-Link sind für viele pneumatische Anwendungsbereiche zukunftsweisend. Die kompakten, leichtgewichtigen Sensoren im robusten Kunststoffgehäuse decken Erfassungsbereiche von - 1...10 bar ab, verfügen über eine Ansprechzeit < 2,5 ms sowie eine Schaltfrequenz von 200 Hz und ermöglichen somit einen variablen und vielseitigen Einsatz in zahlreichen Bereichen von Handlings- und Automationssystemen. Potenzielle Anwendungen finden sich zum Beispiel in der Drucküberwachung, der Vakuumkontrolle bei Unterdrucktraversen sowie in der Ansteuerung von Kompressoren. Für eine schnelle Inbetriebnahme der Sensoren sorgt u. a. die menügeführte Programmierung. Ein Verriegelungsschutz gegen ungewollte Manipulationen am Gerät ist ebenfalls einstellbar. Die Druckanzeige erfolgt in Echtzeit über ein im Sensor integriertes, gut ablesbares LED-Display. Ausgestattet sind die Geräte mit zwei unabhängig voneinander einstellbaren Signalausgängen, deren Schaltpunkte präzise eingestellt werden können. Daneben ist auch die jeweils zugehörige Schaltpunkthysterese frei definierbar. www.ipf.de Ultra-präziser, maschinenintegrierbarer Messsensor Wittenstein SE erweitert ihren Markenkern um das Kompetenzfeld der nanopräzisen Messtechnik für den Hochleistungsmaschinenbau. Das Unternehmen Attocube Systems aus München (Tochtergesellschaft der Wittenstein Gruppe) präsentiert erstmals den industrietrauglichen, im Sub-Nanometerbereich auflösenden Messsensor IDS3010. Der äußerst kompakte und hochdynamische IDS3010 ist ein berührungslos arbeitender, interferometrischer Messsensor für den Maschinenbau. Er übertrifft laut Anbieter bisher verfügbare Sensortechnologien dieser Art in Präzision, Schnelligkeit und Industrietauglichkeit. So kann er bei einer Messbandbreite von 10 MHz Objekte in bis zu drei Achsen mit einer Geschwindigkeit von 2 m/s simultan verfolgen. Dabei erreicht der Sensor – bei Arbeitsabständen von bis zu 5 m – eine Positions-auflösung von 10 -12 m. Das Einsatzgebiet des Sensors reicht von der Kalibrierung von Werkzeug- und Koordinatenmessmaschinen über Vibrationsmessungen von Fertigungsanlagen, hochpräzise In-Line- Prozesskontrollen und Verstelltechnik sowie für ultrapräzise Pick-and-Place- Robotik-Anwendungen. www.wittenstein.de 34 INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2017 IL-Metronic.indd 1 03.05.2017 09:41:58

Betriebsfestigkeit bestimmen mit sechskanaligem Messmodul Die X-Link-Modulserie von Ipetronik verfügt mit dem Mx-STG2 6 nun über ein sechskanaliges Messmodul für Anwendungen zur Bestimmung der Betriebsfestigkeit (DMS). Das neue Modul erweitert die bestehende X-Link-Modulfamilie Mx-SENS2 8, Mx-SENS2 4 und Sx-STG. Durch die XCP-on- Ethernet-Verbindung ergeben sich für den Anwender Vorteile gegenüber CAN-basierten Modulen. So kann eine Vielzahl von Modulen großkanalige Anwendungen mit mehr als 100 Kanälen abdecken. Zudem eignen sich die hohen Kanalabtastraten von bis zu 100 kHz für hochdynamische DMS-Untersuchungen. Darüber hinaus lassen sich mit der Ethernet-Technologie große Distanzen zwischen den Messmodulen überbrücken. Das ist vor allem für Strukturuntersuchungen an großen Bauteilen wie Kränen von Vorteil. Die Softwareintegration umfasst die Einbindung in IPEmotion über das X-Plugin V2.04 sowie die Einbindung in Inca 7.1 und Inca 7.2. Diese erfolgt über das IPEaddon Inca V05.07. www.ipetronik.com Sensoren, die mitreden! Mit Temperatur- und Drucksensoren mit IO-Link – einfach, direkt, sicher 00049 Temperatur-Messsystem für Messungen im Hochvoltbereich http://io-link.jumo.info Aufgrund immer knapper werdender Ressourcen und infolge eines gestiegenen Umweltbewusstseins in der Gesellschaft werden alternative Antriebsmöglichkeiten immer wichtiger. Eine Möglichkeit bietet hier die Elektromobilität, zu der neben den reinen Elektrofahrzeugen auch Hybridfahrzeuge zählen. Um die erforderlichen Leistungen bereitstellen zu können, werden Hochvolt-Bordnetze benötigt, die ihre Energie aus Hochvolt- Batterien beziehen. Die verfügbare Energie ist somit begrenzt und ein nicht unerheblicher Teil davon geht in Form von Verlustleistung verloren. Temperaturmessungen während der Entwicklung dienen dazu, diese Verlustquellen zu lokalisieren. Hierfür werden Messsysteme verwendet, die hohen Spannungen ausgesetzt werden können. Damit einher gehen erhöhte Sicherheitsanforderungen, die auch die Welt der Messtechnik grundlegend verändern. SAB Bröckskes hat für diesen Einsatz ein spezielles Temperatur-Messsystem entwickelt, bei welchem die Sicherheit des Anwenders vom Sensor bis zur Datenerfassung im Vordergrund steht. www.sab-kabel.de Jumo.indd 1 03.05.2017 09:47:08 SENSOR+TEST 2017 Halle 1 | Stand 441 im Internet: www.industrielle-automation.net Safety Vibrationssensoren NVA mit Sicherheits-Grenzwertschaltern www.twk.de INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2017 35 TWK.indd 1 09.05.2017 11:44:44

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