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Industrielle Automation 3/2015

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Industrielle Automation 3/2015

IM FOKUS Basler erzielt

IM FOKUS Basler erzielt erneut Bestmarken Die Basler AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Industrie-Kameras, legte den testierten Jahresabschluss 2014 vor. Der Konzernumsatz nahm im Geschäftsjahr 2014 um 22 % auf 79,2 Mio. EUR (Vorjahr: 65,1 Mio. EUR) zu. Mit diesem Resultat wird die vom Unternehmen kommunizierte Prognose am oberen Rand erreicht. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug 16 Mio. EUR (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR; + 32 %). Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2014 das beste Ergebnis in der über 25-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt. Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet der Konzern mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf 81 bis 84 Mio. EUR. Aufgrund der attraktiven Wachstumschancen im Industriekamera-Markt werden die Investitionen in künftiges Umsatzwachstum mit unverminderter Intensität fortgesetzt. www.baslerweb.com Integrierte Lösung für die 3-D-Bildverarbeitung Die 3D-Stereo-Zeilenkamera 3D Pixa von Chromasens kann ab sofort mit der Bildverarbeitungssoftware Halcon von MVTec angesteuert werden. Aufnahmen können von der Software aus erstellt und direkt mit 3D-Vision-Verfahren ausgewertet werden. So ist die gesamte Anwendung durchgängig in Halcon realisierbar. Integriert wird sie mit dem Halcon Extension Package, das ab der Version 11 einsetzbar ist und von Chromasens bereitgestellt wird. Die 3D Pixa kombiniert eine Zeilenkamera mit Stereomesstechnik. Mit mathematischen Algorithmen können über Grafikkarten 3-D-Messungen von Oberflächen in sehr hoher Geschwindigkeit und Präzision durchgeführt werden. Die optische Auflösung von 5 µm und die Höhenauflösung von bis zu 1 µm erlaubt eine drei- bis vierfach höhere Genauigkeit als herkömmliche 3-D-Lösungen auf Basis von Flächenkameras. Halcon ist eine Standardsoftware für die industrielle und medizinische Bildverarbeitung mit integrierter Entwicklungsumgebung. www.chromasens.de Stemmer Imaging baut Zusammenarbeit mit Z-Laser weiter aus In Deutschland, Großbritannien, Frankreich und in der Schweiz war Stemmer Imaging schon seit vielen Jahren als Vertriebsweg für die Laserbeleuchtungen von Z-Laser erfolgreich tätig. Zum 1. Januar 2015 erfolgte die Erweiterung dieser Zusammenarbeit auch in die Benelux-Staaten Niederlande, Belgien und Luxembourg. Seit dem 1. Februar 2015 vertreibt Z-Laser seine Laserbeleuchtungen nun auch über die Stemmer Imaging-Niederlassungen in Schweden, Dänemark, Finnland und Polen sowie in den von dort aus betreuten Länder Estland, Island, Lettland, Littauen und Norwegen. Damit arbeiten beide Unternehmen nun in 19 Ländern zusammen. Der deutsche Hersteller Z-Laser bietet eine große Bandbreite von leistungsstarken, industriegetesteten Lasermodulen und -systemen, die u. a. in der Textil- und Lederindustrie, Holz-, Stein- und Metallverarbeitung, im Flug-, Fahrzeug- und Formenbau, sowie auch in medizinischen Anwendungen zum Einsatz kommen. Das Bild zeigt die dritte Generation der ZM18 Bildverarbeitungslaser, die in Bildverarbeitungssystemen als Beleuchtung oder als reiner Positionierlaser in der Industrie eingesetzt werden. www.stemmer-imaging.de Bi-Ber meldet Geschäftserfolg Der Berliner Bildverarbeiter Bi-Ber blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Bis zum Jahresende 2014 verzeichnete das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von mehr als 50 %. Grund war die sehr gute Auftragslage im vergangenen Jahr. Bi-Ber hat 2014 zahlreiche neue Bildverarbeitungssysteme für Kunden konzipiert und implementiert, die z. B. zum Lesen und Prüfen von Seriennummern sowie für diverse Messaufgaben bei der Herstellung von Dokumenten eingesetzt werden. Diese Systeme basieren sowohl auf In-Sight-Kameras als auch auf der VisionPro-Programmbibliothek von Cognex. Erste Nachbestellungen liegen bereits vor. „Die aktuelle Auftragslage macht uns optimistisch“, erklärt der Bi-Ber-Geschäftsführer Ronald Krzywinski. „Wir erwarten, auch in absehbarer Zukunft sehr gut ausgelastet zu sein, und haben im vergangenen September eine neue Mitarbeiterin eingestellt, um alle Aufträge optimal zu bewältigen.“ www.bilderkennung.de 78 INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2015

IM FOKUS Industrie 4.0 und Bildverarbeitung?! Kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns nicht eines der mystischen Wunder-Kürzel „Industrie 4.0“, „Internet of things“ oder „cyberphysical systems“ begegnet. Dennnoch wird den Akteuren der beteiligten Industriezweige allmählich klar, dass dieses Thema auf jeden Fall viel mit Bildverarbeitung zu tun haben wird. Es zeichnet sich ab, dass Bildverarbeitung für Industrie 4.0 eine Fülle wichtiger Daten liefern wird: beim Erfassen teileaktueller visueller Daten, beim Ermitteln codierter Datenvorgaben sowie bei der Maschinensteuerung der individualisierten Massenproduktion. Längst geht es nicht mehr um die simple Kategorisierung von Endprodukten in „gut“ und „schlecht“. Als Basistechnologie vollzieht Bildverarbeitung komplexe Steuer- und Regelungs vorgänge an Maschinen und stellt im Produktionstakt in jedem Verarbeitungsschritt in-line zu 100% die Qualität der Produkte sicher. Was macht nun die Bildverarbeitung für Industrie 4.0 so geeignet? Zuvorderst die äußerst breit einsetzbare Technologie. Andererseits sehen Kameras anders und mehr als das menschliche Auge und gewähren die Erfassung viel weitreichenderer visueller Informationen. Hinzu kommen die Möglichkeiten, die hochentwickelte Bildverarbeitungs-Software bietet. Berührungsloses Messen und Prüfen mit Bildverarbeitung heißt darüber hinaus, schnell, flexibel und genau zu sein. Äußerst wichtige Eigenschaft für Industrie 4.0 ist, dass die Bildverarbeitung feldbusfähig geworden ist und in Echtzeit den Maschinen folgen, Daten liefern und mit ihnen austauschen kann. Der Maschinenbau der Zukunft wird also noch viel stärker als bisher visuelle Daten nutzen. Gut zu wissen, dass die Maschinenbauer bereits heute das Vertrauen in die Robustheit, Zuverlässigkeit und in die Fähigkeiten der Bildverarbeitung gewonnen haben. So haben sie einen weiteren Baustein in petto, um Deutschlands führende Rolle im Maschinenbau auch in Zeiten von Industrie 4.0 weiter voranzutreiben. Ihr Ingmar Jahr Dipl.-Ing. Ingmar Jahr ist Schulungsleiter der Vision Academy in Erfurt mvAnzRacer_1-2dtsRZ1.qxd 08.05.2014 15:33 Uhr Seite 1 SPEED RACER Mit High Speed ans Ziel. Die mvBlueCOUGAR-XD ist der ultimative Rennwagen unter den mvKameras, deren Hochleistungsbauteile kompakt und sicher ins kleine, robuste Monocoque integriert sind. Der eingebaute Bildspeicher und die zwei GigE Schnittstellen ermöglichen richtig Speed von bis zu 270 fps. Mit außergewöhnlicher Serienausstattung und großer CCD und CMOS Sensorauswahl bis 12 MPix qualifiziert sich die „XD“ für eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen. Features für den perfekten Start: www.mv-speed-racer.de MATRIX VISION GmbH · Talstrasse 16 ·71570 Oppenweiler Tel.: 07191/9432-0 · info@matrix-vision.de · www.matrix-vision.de

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