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Industrielle Automation 3/2015

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Industrielle Automation 3/2015

Ein Unternehmen für

Ein Unternehmen für zielgerichtete Sensorik Moderne Messtechnik übernimmt eine tragende Rolle in der industriellen Automation: Sie beschleunigt Fertigungsprozesse, erhöht die Präzision der Geräte und gestaltet die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sicherer. Mit zunehmend komplexen Anwendungen stoßen gängige Sensoren jedoch immer häufiger an ihre Grenzen. Das Münchner Startup Konux entwickelt Sensorlösungen, um Schwachstellen herkömmlicher Messtechnik zu beheben und die Sensorbranche zu modernisieren. Auf Basis seines patentierten optoelektonischen Messprinzips entwickelt Konux individuelle Sensoren, die ein breites Spektrum mechanischer Messgrößen präzise bestimmen. Zudem lassen sie sich einfach integrieren und stellen auch in anspruchsvollen Messbereichen oder Arbeitsumgebung eine robuste und zuverlässige Lösung dar. Im Bild v.l.n.r. die Drehmoment-, Kraft- und Winkelsensor von Konux. Das optoelektronische Messprinzip des jungen Unternehmens kommt in derzeit neun verschiedenen Sensortypen zum Einsatz und erfasst eine Vielzahl mechanischer und geometrischer Größen wie Drehmoment, Druck, Kraft oder Winkel. Anwendungsgebiete finden sich z. B. in der Verfahrenstechnik, in Prüfständen, Landmaschinen sowie in der industriellen Automatisierung. Konux-Sensoren bieten hohe Präzision und Wiederholbarkeit der Messergebnisse, problemlose Integration in komplexe Systeme sowie Unanfälligkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Diese macht sie auch für den Einsatz in anspruchsvoller Arbeitsumgebung zu einer zuverlässigen Lösung. Die Sensoren liefern ein robustes Signal und können dank ihrer Auswertungszeiten im zweistelligen Mikrosekunden-Bereich in Steuerprozessen der Echtzeitklasse 3 eingesetzt werden. Anwender profitieren zudem von einer maximalen Kapazitätsauslastung der Maschinen. Sie wird u. a. durch die intelligente Selbstkalibrierung der Konux-Messtechnik sichergestellt. Die Sensoren passen sich während des laufenden Betriebs an veränderte Bedingungen an, wodurch Maschinenstillstand verhindert wird. Darüber hinaus ermöglicht die Sensorik vorausschauende Instandhaltung sowie eine mechanische Speicherung des Signals bei Ausfall der Versorgungsspannung. Sämtliche Produkte wurden für intelligent vernetzte Systeme konzipiert und können über industrielles Ethernet kommunizieren. Die Messtechnologie basiert auf einer Erfindung des Diplom- Ingenieurs Husam Ghanem. Nach jahrzehntelanger Arbeit in der Hardware- und Software-Entwicklung mit Schwerpunkt Messtechnik beschloss er, sich nicht mehr mit den Unzulänglichkeiten herkömmlicher Sensoren zufrieden zu geben, sondern eine überzeugende Alternative zu finden. Innerhalb von sieben Jahren entwickelte Ghanem daher ein neuartiges optoelektronisches Messprinzip und konnte in Andreas Kunze, Vlad Lata, Dennis Humhal und Michael Wax Mitstreiter und Geschäftspartner gewinnen. Im Frühjahr 2014 gründete das fünfköpfige interdisziplinäre Team die Konux GmbH (altgriech. Konus = Kegel, lat. Lux = Licht), die innerhalb kürzester Zeit zu einem Sensorunternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern wuchs. Der Hersteller bietet in erster Linie individualisierte Sensoren an, bei deren Entwicklung die spezifischen Anforderungen und Anwendungen des Kunden im Fokus stehen. Schwerpunkte sind derzeit Drehmomentlösungen für Schraubautomaten, automatisierte Fertigungsprozesse und Robotik sowie Drucksensoren. In den kommenden Monaten wird das Münchner Unternehmen zudem einen Präzisionssensor für Prüfstände entwickeln. www.konux.de 74 INDUSTRIELLE AUTOMATION 3/2015

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