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Industrielle Automation 2/2017

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Industrielle Automation 2/2017

HANNOVER MESSE

HANNOVER MESSE 2017 I SPECIAL Hannover Messe – Die Digitalisierung ist allgegenwärtig Produkte bleiben künftig nach der Auslieferung mit dem Hersteller vernetzt und versorgen ihn permanent mit wertvollen Daten. So können Unternehmen zusätzliche internetbasierte Dienstleistungenentwickeln und auch außerhalb ihrer klassischen Branchengrenzen Märkte erobern. Im Energiebereich etwa zeigen „Prosumer“ und virtuelle Kraftwerke die Möglichkeiten bei der Integration dezentraler Energieerzeugung auf. Ein anderes Beispiel ist die Zulieferbranche. Unternehmen präsentieren, dass sie mit den Mitteln der Digitalisierung Lösungen anbieten können, die schneller, innovativer und stärker individualisiert sind als bisher. Der Mensch als wesentliches Element Sie gilt als die Weltleitmesse der vernetzten Industrie, die Hannover Messe. Sie setzt daher mit ihrem Leitthema „Integrated Industry – Creating Value“ ihren Fokus auf Industrie-4.0-Technologien, die vom Sensor bis zum kollaborativen Roboter, von der virtuellen Produktentwicklung und Fabriksteuerung bis hin zu Datenaustausch und künstlicher Intelligenz reicht. Die Weltleitmesse der Industrie zeigt, wie Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung erkennen und für sich nutzen können. Industrie 4.0, Integrated Energy, Digitaler Zwilling, Predictive Maintenance, Digital Energy, Smart Materials, vernetzte und kollaborative Roboter (Cobots) – Großkonzerne, aber besonders auch kleine Unternehmen sind heute mit einer Vielzahl von technologischen Möglichkeiten konfrontiert, deren Auswirkungen sie oft nur schwer einschätzen können. Hier setzt die Hannover Messe 2017 an. „Industrie 4.0 bedeutet nicht den abrupten Austausch aller Produktionsanlagen auf einen Schlag. Beispielsweise können neuartige Sensoren an bestehende Anlagen angedockt werden, um Daten zu erfassen, auszuwerten und daraus Verbesserungen im Produktionsprozess abzuleiten oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstand der Deutschen Messe AG. Die Messe wird damit zum Wegweiser für Besucher aus der produzierenden Industrie, die das Potenzial der Digitalisierung für ihr Unternehmen ausschöpfen und ihre Produktion Schritt für Schritt zur Fabrik 4.0 ausbauen wollen. Integrated Industry – mehr als die intelligente Fabrik Auch in Zeiten allgegenwärtiger Digitalisierung bleibt der Mensch ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg. Daher bezieht sich „Integrated Industry – Creating Value“ auch auf die Mitarbeiter in der Produktion. Durch Industrie-4.0-Technologien werden die Tätigkeiten des Fabrikarbeiters spannender, abwechslungsreicher und seine Arbeitszeit damit noch „wertvoller“. Er ist zunehmend Problemlöser, Entscheider, Innovator und Treiber für mehr Wertschöpfung. Gleichzeitig wird er in der Lage sein, in einer agilen und flexiblen Fabrik mit Virtual Reality und Augmented Reality, Datenbrillen, Smartphones und Tablets umzugehen. All diese Werkzeuge der di ­ gi talen Fabrik werden auf der Hannover Messe 2017 eine Rolle spielen. Partnerland 2017: Polen Auf Indien und die USA folgt in diesem Jahr Polen: Im Partnerland 2017 ist die Vorfreude auf die Hannover Messe groß. Und das nicht nur, weil Deutschland wichtigster Handelspartner des Landes ist. Polens Industrie beeindruckt auf vielen Feldern mit Innovationen und Wachstum. Der Entwicklungsplan des Landes setzt u. a. auf Reindustrialisierung, Förderung innovativer Unternehmen und die Erschließung ausländischer Märkte. In Hannover breitet Polen seine gesamte technologische Palette aus – mit Schwerpunkten auf IT und Energie. „Die Hannover Messe ist der geeignete Ort, um die Stärke der polnischen Wirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen und wirtschaftliche Beziehungen – besonders auch zwischen Deutschland und Polen – weiter zu intensivieren“, bekräftigt Dr. Jochen Köckler. Fotos: Deutsche Messe AG www.hannovermesse.de 12 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2/2017

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