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Industrielle Automation 2/2016

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Industrielle Automation 2/2016

STEUERN UND ANTREIBEN

STEUERN UND ANTREIBEN Fit für Industrie 4.0 Leistungsfähige Steuerungstechnik und durchgängiges Energiemanagement setzen wesentliche Akzente Erstausrüster (OEMs) von elektronischen High-Tech-Lösungen setzen heute auf kommunikationsfähige Systeme und ganzheitliche Konzepte. Diese müssen gerade im Hinblick auf die Veränderungen durch Industrie 4.0 und der digitalen Fabrik hohen Anforderungen genügen. Wir stellen Ihnen Fertigungs- und Automatisierungslösungen vor, die Zukunft versprechen und sich optimal in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Ausgehend von der Unterhaltungselektronik ist Panasonic heute einer der größten Anbieter von Produkten rund um die industrielle Automatisierung. Dazu gehören speicherprogrammierbare Steuerungen unterschiedlicher Leistungsklassen, Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMIs) und IT-Technologie. Hinzu kommt der Bereich Antriebstechnik mit Servomotoren und Frequenzumrichter, Sensoren und Bildverarbeitungssysteme (für die Objekterkennung und Qualitätssicherung) sowie weiteres Zubehör wie Zähler und Zeitgeber, Schalter und Bewegungsmelder. Dabei ist bemerkenswert, dass die SPSen zu den kleinsten auf dem Markt gehören und die HMIs zu den hellsten, schärfsten und flexibelsten Be dienerschnittstellen in der Branche. Segment der Fabrikautomation bietet Panasonic daher intelligente Sensoren / Aktoren, Lasermarker, Bediengeräte, Motoren, Montagesysteme für elektronische Komponenten sowie Roboter- und Schweißsysteme, die diesen Anforderungen gerecht werden. Dazu zählt auch die neueste Steuerungsgeneration FP7. Mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, den Sicherheitsfunktionen und der umfangreichen Programmiersoftware eignet sie sich ideal für den Einsatz in der Fertigungsautomatisierung. Durch die standardisierten Vernetzungsmöglichkeiten und die vollständige Web-Integra tion stehen alle Wege für eine durchgängige Vernetzung sowie für eine dezentrale Architek tur offen. Ebenso wichtig für ein zukunftsfähiges Konzept sind Energiemanagementsysteme, die für einen optimierten Energieverbrauch sorgen und mit deren Hilfe sich signifikante Energieeinsparungen realisieren lassen. Dazu hat Panasonic Energiezähler der Serie Eco-Power Meter im Programm. Energieverbrauche können somit effizient identifiziert und energetische Bedarfe der jeweiligen Teilprozesse transparent dargestellt werden. Die Geräte sind über die integrierte RS485-Schnittstelle mit zentralen Leitstellen und Steuerungen vernetzbar. Industrie 4.0 und IIC – ein Gemeinschaftsprojekt? Um auf dem globalen Automatisierungsmarkt bestehen zu können und um die Idee der „intelligenten Fabrik“ zu verwirklichen, müssen sich alle Komponenten zu einem System zusammenfinden. Europa treibt hier die Standardisierung der Automatisierungskomponenten mit dem Industrie 4.0-Projekt voran und setzt mit dem Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0 Standards, auf deren Basis erste Produkte entwickelt werden. Die USA setzt mit ihrem Industrial Internet Consortium (IIC) von oben an und versucht, Software-Abläufe und Geschäftsprozesse zu verbessern bzw. zu verknüpfen. Asien inkl. Japan brachte bis jetzt noch keine entsprechende Variante ins Spiel. Es gibt zwar in China erste Ansätze, ebenfalls einen Standard auf den Weg zu bringen, aber bis jetzt haben Europa und die USA hier eindeutig einen Vorsprung. Die entscheidende Frage wird sein, ob es gelingen wird, Industrie 4.0 und IIC zu einem Projekt zusammenzubringen. Gelingt das den beiden Industrienationen, so rückt die digitale Fabrik mit Losgröße 1 in machbare Nähe. www.panasonic-electric-works.de Lösungen für die Fabrik der Zukunft Die Vision einer Fertigung der Zukunft erfordert eine möglichst durchgängige Vernetzung von Personen, Produkten und Maschinen. Auch wenn heute noch niemand genau sagen kann, wie die smarte Fabrik der Zukunft aussehen wird, ist klar, dass Informationstechnik, Telekommunikation und Fertigungsindustrie weiter verschmelzen werden. Damit werden Produkte und Maschinen zunehmend enger miteinander kommunizieren. Neue Technologien für Industrie 4.0 sind schon heute Realität. Im Die kompakte SPS Serie FP7 zeichnet sich durch Leistungsfähigkeit, weit reichende Kommunikationsmöglichkeiten und die Integration von Bewegungssteuerungen aus 44 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2/2016

STEUERN UND ANTREIBEN Drehgeber optimiert Fahrkomfort von Aufzügen Mit kurzen Regelzyklen und einer hohen Auflösung eignen sich die optischen Sendix 5873 Singleturn-Drehgeber in der Version Motor-Line von Kübler für Direktantriebe in der Aufzugstechnik. Die Konuswelle mit Zentralschraube und Schraubensicherung bildet eine solide Verbindung zwischen Drehgeber und Antriebswelle. Für einen einfachen Einbau sind die Drehgeber mit Stator- oder Spreizkupplung und tangentialem Kabelabgang mit optional vorkonfektioniertem Stecker ausgestattet. Der robuste Lageraufbau im Safety-Lock-Design schützt bei Installationsfehlern und im Dauerbetrieb vor Schock und Vibrationen. Für optimalen Fahrkomfort bietet der Drehgeber eine hohe Genauigkeit der Steuerung durch die volldigitale und bidirektionale BiSS-Schnittstelle mit 21 bit Auflösung oder 17 bit und zusätzlichen 2 048 SinCos Perioden pro Umdrehung. Für Umrichter mit SSi-Schnittstelle gibt es auch alternative Varianten. www.kuebler.com Besser prüfen! Für die QS Anzeige Prüf‐ und Lichtsysteme auch als Speziallösungen www.optometron.de 19-Zoll-Rechnersysteme mit industrieller PICMG 1.3 Slot CPU Das Unternehmen MSC Technologies stellt seine robusten 4 HE und 2 HE 19"-Systeme der Infinity-Familie vor, die eine PICMG 1.3 Industrial Slot CPU integrieren. Neben unterschiedlichen Bestückungsvarianten des Wechselrahmens stehen bei den 4 HE-Modellen I4 dreizehn und bei dem 2 HE-Rechner I2 vier freie Steckplätze zur Aufnahme zusätzlicher Einsteckkarten zur Verfügung. Die PICMG 1.3 Slot CPU basiert auf dem Desktop- Chipsatz Intel Q87 und Desktop-Versionen (S-Serie) der Intel Core-Prozessoren der vierten Generation. Die 19"-Systeme sind in einem Industriegehäuse untergebracht, das für den Einsatz in rauer Industrieumgebung ausgelegt ist. Der montierte Luftfilter als Staubschutz lässt sich leicht von vorne auswechseln. Der Industrierechner ist für den Einbau in 19"-Schränke oder als Stand Alone-Gerät erhältlich. Die Systeme arbeiten im Temperaturbereich von 0 bis 45 °C. Standardmäßig werden die Rechner mit einem 600 W-Netzteil (115 bis 230 V AC) 80 Plus oder alternativ mit einem 2 × 500 W redundantem AC-Netzteil geliefert. www.msc-technologies.eu Optometron.indd 1 15.03.2016 11:09:05 Drehgeber mit Zertifizierung für Explosionsschutzzone 2/22 Bei geringeren Anforderungen an den Explosionsschutz sind die Schutzgehäuse A_70 von TR-Electronic meist unterfordert. Treten explosionsfähige Atmosphären selten und kurzzeitig auf, reichen nach Produktrichtlinie 2014/34/EU Geräte der Kat. 3. Die meisten Encoder im Standard-Industriemaß gibt es darum in einer Version für die Anwendung in EX-Zonen. So stehen die Abtastungsvarianten und Schnittstellen der Reihe C_V58 zur Verfügung: Analogdrehgeber, Standard-Interface SSI, Industrial-Ethernet-Anschaltung für Profinet, EtherCAT, Ethernet/IP und Powerlink. Die Reihe A_V58 ist zertifiziert für Zone 2/22, wenn Stäube oder Gase selten und kurzzeitig in explosionsfähigen Gemischen auftreten. www.tr-electronic.de IMPRESSUM erscheint 2016 im 28. Jahrgang, ISSN: 2194-1157 Redaktion Chefredakteur: Dipl.-Ing. (FH) Dirk Schaar Tel.: 06131/992-345, E-Mail: d.schaar@vfmz.de (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt) Redaktion: Dipl.-Ing. (FH) Nicole Steinicke, Tel.: 06131/992-350, E-Mail: n.steinicke@vfmz.de Peter Becker B. A., E-Mail: p.becker@vfmz.de Alexandra Pisek M.A., E-Mail: a.pisek@vfmz.de Redaktionsassistenz: Ulla Winter, Tel.: 06131/992-347, E-Mail: u.winter@vfmz.de, Eva Helmstetter, Gisela Kettenbach, Melanie Lerch, Monika Schäfer (Redaktionsadresse siehe Verlag) Gestaltung Sonja Schirmer, Doris Buchenau, Anette Fröder, Anna Schätzlein, Mario Wüst Chef vom Dienst Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer Anzeigen Oliver Jennen, Tel.: 06131/992-262, E-Mail: o.jennen@vfmz.de Helge Rohmund, Anzeigenverwaltung Tel.: 06131/992-252, E-Mail: h.rohmund@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 28: gültig ab 1. Oktober 2015 www.vereinigte-fachverlage.info Leserservice vertriebsunion meynen GmbH & Co. KG, Große Hub 10, 65344 Eltville, Tel.: 06123/9238-266 Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige Änderungen Ihrer Bezugsdaten schriftlich mit (Fax: 06123/9238-267, E-Mail: vfv@vertriebsunion.de). Lieferbedingungen: Einzelheftpreis: € 12,50 (zzgl. Versandkosten) Jahresabonnement: Inland: € 62,- (inkl. Versandkosten) Ausland: € 68,- (inkl. Versandkosten) Abonnements verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden. Verlag Vereinigte Fachverlage GmbH Lise-Meitner-Straße 2, 55129 Mainz Postfach 100465, 55135 Mainz Tel.: 06131/992-0, Fax: 06131/992-100 E-Mail: info@engineering-news.net, www.engineering-news.net Ein Unternehmen der Cahensly Medien Handelsregister-Nr. HRB 2270, Amtsgericht Mainz Umsatzsteur-ID: DE 149063659 Geschäftsführer: Dr. Olaf Theisen Verlagsleiter: Dr. Michael Werner, Tel.: 06131/992-401 Gesamtanzeigenleiterin: Beatrice Thomas-Meyer (verantwortlich für den Anzeigenteil) Tel.: 06131/992-265, E-Mail: b.thomas-meyer@vfmz.de Vertrieb: Lutz Rach, Tel.: 06131/992-148 Druck und Verarbeitung Limburger Vereinsdruckerei GmbH, Senefelderstraße 2, 65549 Limburg Datenspeicherung Ihre Daten werden von der Vereinigten Fachverlage GmbH gespeichert, um Ihnen berufsbezogene, hochwertige Informationen zukommen zu lassen. Sowie möglicherweise von ausgewählten Unternehmen genutzt, um Sie über berufsbezogene Produkte und Dienstleistungen zu informieren. 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