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Industrielle Automation 2/2015

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Industrielle Automation 2/2015

HANNOVER MESSE

HANNOVER MESSE 2015 02 Das Sammelschienensystem mit einem maximalen Bemessungsstrom von 5 000 A ist mit dem Flat-PLS-System realisiert verwendet werden soll. In diesem Modus sorgt das Power-Management-System ledig lich dafür, dass der Generator nicht über lastet wird. Sollte die Last zu stark ansteigen, werden unwichtige Verbraucher wie Kombüse und Wäscherei automatisch abgeschaltet. Sie müssen, wenn wieder ausreichend elektrische Energie zur Verfügung steht, manuell erneut zugeschaltet werden. Da die Bedienelemente der Abgänge durch die Schaltschranktüren ragen, erkennt das Personal direkt, welche Verbraucher das Power-Management-System abgeschaltet hat und kann entsprechend reagieren. Sicherheit wird großgeschrieben Bei allen Lösungen steht die Sicherheit beim Bedienen und im Betrieb stets im Vordergrund. Ein Beispiel ist die integrierte Lichtbogenüberwachung. Sensoren, die über Lichtwellenleiter an eine zentrale Auswerteeinheit angeschlossen sind, überwachen alle Bereiche innerhalb der Schaltanlage auf die Entstehung eines Lichtbogens. Registriert die Anlage das typische UV-Licht, wird die gesamte Anlage abgeschaltet, indem die Leistungsschalter sofort die betreffenden Generatoren abtrennen. So lässt sich der Schaden, der durch einen Lichtbogen entstehen würde, deutlich reduzieren. Auch die Erdschlusserkennung ist im Gegensatz zu einer Standardlösung deutlich komfortabler und damit sicherer. Jedes Feld ist mit separaten Stromwandlern ausgestattet, sodass die Erdschlusserkennung feldweise funktioniert. Die Fehlersuche ist dadurch deutlich einfacher. Bei der Bedienung der Schaltanlage wurde darauf Rücksicht genommen, dass auf der Logos Hope auch angelerntes Personal an der Anlage arbeitet. Sämtliche Bedienelemente der Schalter ragen bspw. durch die Schaltschranktüren. Dadurch lassen sich die einzelnen Abgänge zu- oder abschalten, ohne dass eine Schaltschranktür geöffnet werden müsste. Das in der Schaltanlage integrierte Power-Management-System hilft dem Bedienpersonal dabei, dass die Anlage stets ausreichend elektrische Leistung zur Verfügung stellt. Im vollautomatischen Modus startet und stoppt das System die einzelnen Generatoren selbsttätig. Steigt die Last z. B. über 85 % der Leistung, die der aktuell arbeitende Generator maximal zur Verfügung stellen kann, startet das System einen zweiten Generator, synchronisiert ihn und schaltet ihn zu. Sinkt die Last wieder ab, wird einer der Generatoren wieder abgetrennt und abgeschaltet. Dabei wird automatisch ein Betriebsstundenabgleich vorgenommen, so dass die Betriebszeiten der Generatoren ungefähr gleich sind. Im halbautomatischen Modus kann ausgewählt werden, welcher der Generatoren Normgerechter Anlagenbau Das Baukastensystem, das mit den Leistungsschaltern der führenden Hersteller typgeprüft ist, bietet eine gute Möglichkeit, Schaltanlagen herstellerunabhängig zu realisieren. Die Prüfungen, die Rittal durchführt, ermöglichen es dem Schaltanlagenbauer, bauartgeprüfte Anlagen gemäß der neuen Normen IEC 61439 anbieten zu können. Vor allem die einfach realisierbaren Ri4Power Sonderlösungen haben es ermöglicht, sämtliche Komponenten und Funktionen trotz der sehr beengten Verhältnisse in die Anlage zu integrieren. www.rittal.de 03 Die Einspeiseseiten der Leistungsschalter sind mit MaxiPLS-Schienen ausgestattet, mit deren Hilfe der Anschluss der Leitungen von den Generatoren vereinfacht wird 60 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2/2015

HANNOVER MESSE 2015 Kompaktes IP-65-Panel mit Multitouch Mit der Baureihe CP37xx von Beckhoff steht Multitouch in Verbindung mit Intel-Atom-Prozessoren nun auch für den Einsatz im Feld zur Verfügung. Die Tragarmgeräte sind rundum IP-65-geschützt und eignen sich für ein breites Spektrum an Automatisierungsaufgaben. Die leistungsfähigen Intel-Atom-Prozessoren ermöglichen eine kompakte Gerätebauweise und lassen sich als Varianten mit 1, 2 oder 4 Cores an den jeweiligen Einsatzfall anpassen. Unterstützt wird dies durch das breite Displayspektrum der Panel-PCs im robusten Aluminiumgehäuse: Verfügbar sind sieben Multitouch-TFT-Displays von 12 bis 24", in den Formaten 4:3, 5:4 und 19:9. Der Panel-PC lässt sich flexibel erweitern, z. B. über PCI-Module und einen dritten Ethernet- Anschluss. Integriert ist zudem ein dreh- und neigbarer Tragarmadapter für ein Tragarmrohr mit 48 mm Durchmesser. www.beckhoff.de Gehäuse für den neuen ‚embeddedNUC‘ Standard konzipiert Als einer der führenden Hersteller im Bereich Electronics Packaging präsentiert Pentair ein neues Schroff-Gehäuse, das speziell für den Ende 2014 veröffentlichten ‚embeddedNUC‘- Standard konzipiert wurde. Dieser Standard wurde von der Arbeitsgruppe SDT.03 des Standardisierungskonsortiums SGET e. V. auf Grundlage des Intel-NUC-Systems erarbeitet und berücksichtigt zusätzlich die Anforderungen für Industrieanwendungen: spezielle Schnittstellen, die Langzeitverfügbarkeit von Prozessoren und anderen elektronischen Bauteilen sowie die ausfallsichere Kühlung ohne Lüfter über Conduction Cooling. Das Schroff-Gehäuse besteht aus nur drei Teilen (Korpus, Deckel und Frontplatte) und bietet als Standard-Plattform die gewohnte Flexibilität bezüglich Abmessungen, Ausbrüchen, Farbe, Bedruckung etc. Im Gehäusedeckel sind Kühlkörper für Con duction Cooling integriert. Zur Wärmeübertragung von den Prozessoren zur Gehäuseoberfläche hat Pentair spezielle Wärmeleitkörper aus Metall entwickelt und zum Patent angemeldet. www.pentairprotect.com Barcodeleser für die Medizinindustrie Bei den CR 50-Barcodelesern von Leuze electronic handelt es sich um offene Module zur Integration in medizinische Instrumententeile. Sie werden über einen zwölfpoligen Steckverbinder, der sich auf der Leiterplatte befindet, angeschlossen. Die Bar - codeleser mit einer Scanrate von 330 Scans pro Sekunde eignen sich für alle gängigen Codes mit Modulgrößen von 127 bis 500 µm – beispielsweise für Lesungen an Proben, Reagenzien, Racks oder Rondellen. Mit der PC-Software „Sensor Studio“ können die Geräte über eine USBoder RS232-Schnittstelle konfi - guriert werden. www.leuze.de

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