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INDUSTRIELLE AUTOMATION 1/2021

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INDUSTRIELLE AUTOMATION 1/2021

SZENE „Den Wandel zur

SZENE „Den Wandel zur Industrie 4.0 auch im Bereich Dienstleistung fördern“ www.leadec-services.com Der Anbieter technischer Dienstleistungen Leadec ist neues Mitglied des International Center for Networked, Adaptive Production (ICNAP) unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT. Das ICNAP erarbeitet Lösungsansätze, wie der Wandel zur Industrie 4.0 gelingt. Gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt Leadec Produktionssysteme und Wertschöpfungsketten und validiert diese anhand konkreter Fertigungsaufgaben. „Die Digitalisierung macht nicht nur Fabriken intelligenter, auch die dazugehörigen Dienstleistungen werden zunehmend von Daten getrieben. Im ICNAP sind wir Mitglied einer aktiven Community, die digitale Geschäftsmodelle für die Fabrik der Zukunft entwickelt und steuert“, erklärt Dr. Bernd Völpel, Leiter der Smart Factory Group bei Leadec. Wechsel an Unternehmensspitze bei Ziehl-Abegg Der Unternehmer Uwe Ziehl hat zum Jahreswechsel den Vorsitz im Aufsichtsrat von Ziehl-Abegg abgegeben. Nachfolger als Vorsitzender des obersten Führungsgremiums ist sein Sohn Dennis Ziehl. Dieser ist zudem Geschäftsführer der Ziehl Industrie-Elektronik GmbH in Schwäbisch Hall und Mitglied der IHK-Vollversammlung. „Ich danke unserem Vater für die hervorragende technische Entwicklung des global sehr gut aufgestellten Unternehmens in den vergangenen 20 Jahren“, sagt er. Auch Uwe Ziehls Tochter Sindia Ziehl ist nun Mitglied des Aufsichtsrats der Ziehl-Abegg-Gruppe. www.ziehl-abegg.com Conrad Electronic besetzt Führungsspitze neu Conrad Electronic kündigt den europaweiten Rollout seiner Plattformstrategie an. Verantwortung übernimmt Ralf Bühler, der seit 1. Januar 2021 als CEO die Geschicke des Technikhändlers leitet. Gemeinsam mit seinen Geschäftsführungskollegen möchte Bühler Conrad zur führenden europäischen B2B-Beschaffungsplattform für technischen Betriebsbedarf ausbauen. www.conrad.de Automatica stellt neues Messe-Format vor Die Messe München erweitert ihr Portfolio um ein neues Format: die „automatica sprint“, das sowohl als Präsenz- als auch als Digitalveranstaltung konzipiert ist. Sie findet auf dem Münchner Messegelände statt, mit Fokus auf Kundendialog und Maschinen zum Anfassen. Im Mittelpunkt stehen u. a. Robotik, Industrielle Bildverarbeitung sowie Smart Factory. www.messe-muenchen.de Neues Jahr, neue Vorstandsstruktur Zum neuen Jahr erweitert die Sick AG ihren Vorstand mit Feng Jiao, der fortan das Ressort Sales & Service verantwortet. Er ist international erfahrener Vertriebsspezialist. Seit 2014 leitet der 51-jährige Kanadier die Geschäftsaktivitäten des Sick-Konzerns in China und ist für das nachhaltige Wachstum des Unternehmens auf dem chinesischen Markt verantwortlich. In seiner neuen Funktion wird er künftig den Vertrieb aller Märkte und Regionen des Konzerns verantworten. Demzufolge übernimmt Dr. Mats Gökstorp, bisher verantwortlich für Sales & Service, das neu geschaffene Ressort Products & Marketing. Darin werden alle Funktionen zusammengefasst, die für die marktseitige Umsetzung der Digitalisierung erforderlich sind. Darüber hinaus wird Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands, sich weiter auf das Themenfeld Technology & Digitalization fokussieren. www.sick.com 6 INDUSTRIELLE AUTOMATION 01/2021 www.industrielle-automation.net

SZENE Fusionierung bei ipf electronic Geschäftsführung: Detlef Rössel, Bodo Hano, Dirk Neuhaus und Christian Fiebach (v.l.n.r.) www.ipf.de Seit Dezember 2020 gehen drei Gesellschaften nun durch Fusionierung in die ipf electronic gmbh auf. Dadurch ergebe sich für Kunden und Partner entscheidende Vorteile, so Geschäftsführer Dirk Neuhaus. Sie sollen von einer noch effizienteren Organisation und schlankeren Prozessen und einer optimierten Kommunikationswegen profitieren. Dirk Neuhaus leitet gemeinsam mit Christian Fiebach, Detlev Rössel und Bodo Hano die ipf electronic gmbh. Turck erweitert Geschäftsführung Zum 1. Februar hat Dr. Michael Gürtner die Geschäftsführung für der Ressorts Entwicklung & IT in der Turck Holding GmbH übernommen. Gleichzeitig ist der 46-Jährige auch in die Geschäftsführung der Werner Turck GmbH & Co. KG berufen worden, die er gemeinsam mit Michael Gröbner leiten wird. Neben seiner überzeugenden Managementkompetenz bringt er eine umfassende Produkt- und Innovationsexpertise mit, besonders im Bereich Industrial Internet of Things (IIOT). Yaskawa und Phoenix Contact entwickeln zukunftssicheres Ökosystem Yaskawa und Phoenix Contact verkünden die Vereinbarung einer Partnerschaft. Im Fokus steht die Nutzung der PLCnext Technologie bei der Umsetzung einer Steuerungsplattform auf Basis des i³-Mecha tronics-Konzepts. Die Realisierung erfolgt unter Federführung von Yaskawa. Gemeinsame Zielsetzung ist ein offenes und zukunftssicheres Ökosystem für die industrielle Automatisierung. Daher hat Phoenix Contact seine PLCnext-Laufzeitumgebung an Yaskawa lizensiert. „Durch die Zusammenführung von PLCnext Technology mit der Motion-Control-Engine und der Controller- Hardware von Yaskawa entsteht eine Steuerungsplattform, die offen, flexibel und leistungsfähig ist und auf den PLCopen- Toolbox-Lösungen für Logiksteuerung, Maschinensteuerung und Steuerung von Delta- und Gelenkarmrobotern basiert”, sagt John Payne, Senior Vice President Motion bei Yaskawa America. www.yaskawa.eu.com Robotik-Verband – gemeinsam stark www.turck.de Innovationsfähigkeit schützen Die Yokogawa Electric Corporation ist dem LOT-Netzwerk beigetreten. Diese global arbeitende Non-Profit-Organisation schützt ihre Mitglieder vor sog. Patent-Trollen – essentiell im Blick auf das geistige Eigentum auf dem Weg zur digitalen Transformation. Patent-Trolle erwerben Patente und ähnliche Monopolrechte, um diese anschließend mit Lizenzklagen zu monetarisieren. Derartige Verfahren sind für operative Unternehmen sehr kostspielig und können ihre Innovationsfähigkeit stark beeinträchtigen. Die Mitglieder des LOT-Netzwerks schützen sich somit mit Hilfe eines juristischen Kniffs gegenseitig vor lästigen Rechtsstreitigkeiten. Bild: YustynaOlha – stock.adobe.com www.yokogawa.com Ende letzten Jahres wurde in Nürnberg der Deutsche Robotik Verband e.V. gegründet. Ziel des Verbandes ist es, den Einsatz von Robotertechnik besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu fördern. Erster Vorsitzender des Verbandes ist Helmut Schmid, ehemaliger Deutschland- Geschäftsführer bei Universal Robots. Seine beiden Stellvertreter sind Olaf Gehrels, ehemaliger Deutschland- und Europa-Chef von Fanuc, und Robotik-Sicherheitsexperte Christoph Ryll. Die Gründer bewegt neben ihrer Begeisterung für die Automatisierungstechnik vor allem die Idee, Deutschland und Europa durch den Einsatz von einfachen Roboterlösungen attraktiv zu halten und zukunftsfähig zu machen. Zur Mitgliedschaft ermuntert werden Hersteller und Anwender, um so innerhalb des Netzwerkes Erfahrungen aus Betreibersicht zu bündeln. www.robotikverband.de www.industrielle-automation.net INDUSTRIELLE AUTOMATION 01/2021 7

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